HomeBriefe von Friedrich SchillerBriefe an Caroline von Beulwitz

Briefe an Caroline von Beulwitz

Caroline von Wolzogen, Gemälde von Carl von Ambère, 1808

Caroline von Wolzogen (1763–1847), geb. von Lengefeld, war die Schwägerin von Friedrich Schiller. Er lernte sie im Winter 1787 bei seinem Aufenthalt in Rudolstadt kennen, ebenso wie ihr Schwester Charlotte von Lengefeld, die Schiller später heiraten wird. Schiller fühlte sich zu beiden Schwestern hingezogen und dachte zunächst über eine Dreiecksbeziehung nach.

Caroline von Lengefeld war die Tochter des Oberlandjägermeisters von Lengefeld am Hof des Fürsten von Schwarzburg-Rudolstadt in Thüringen. Sie gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester Charlotte in Rudolstadt auf. Im Alter von 16 Jahren wurde sie mit dem späteren Schwarzburg-Rudolstädter Kanzler Friedrich Wilhelm Ludwig Frh. von Beulwitz verlobt und 1784 verheiratet. Ihre Mutter Louise von Lengefeld sah sich nach dem Tod ihres Mannes zu diesem Schritt gezwungen, um finanziellen Nöten der Familie zu entgehen.

Caroline ließ sich 1794 von ihrem Mann scheiden und heiratete noch im selben Jahr Wilhelm von Wolzogen, dem Freund Schillers. Sie trat auch als Schriftstellerin hervor. Bekannt wurden vor allem zwei Werke. Einerseits der Roman "Agnes von Lilien", der 1796/97 in Schillers Zeitschrift "Die Horen" erschien. Andererseits 1830 durch die Veröffentlichung der Biographie "Schillers Leben. Verfasst aus Erinnerungen der Familie, seinen eigenen Briefen und den Nachrichten seines Freundes Körner".

Die Briefe in chronologischer Reihenfolge