Jena 10. Aug. [Freitag] 1804.
Mit meiner Besserung geht es noch langsam und ich fühle mich noch sehr matt und angegriffen. Meine Frau aber ist ganz wohl und wird bald wieder ausgehen können. Auch das Kleine ist wohl auf.
Nach einer 14tägigen...
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Jena 17. Aug. [Freitag] 1804.
Herzlich danken wir Ihnen für Ihren Antheil, theurer Freund. Mit meiner Frau und dem Kleinen geht es nach Wunsch, wir werden nächstens wieder nach Weimar abreisen. Meine Erhohlung geht sehr langsam und ich merke kau...
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Weimar 31. Aug. [Freitag] 1804.
Es geht noch immer sehr langsam mit meiner Erhohlung und meine ganze Thätigkeit stockt noch, leider habe ich diese lezten 6 Wochen ganz aus meinem Leben verloren. Zum Glück hat sich meine Frau in ihren Umständen ...
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Weimar 6. Sept. [Donnerstag] 1804.
Der Unfall, der Gros betroffen geht mir sehr nahe und um so mehr, da er, so wie ich ihn kenne, nichts begangen haben kann, was dem redlichen Mann nicht ziemte. Beruhigen Sie mich doch recht bald, theurer Freund, ...
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Weimar, 16. October [Dienstag] 1804.
Für die Exemplare vom Tell danke ich Ihnen herzlich, theurer Freund, sie nehmen sich sehr gut aus und haben mich recht gefreut. Ich habe keines mehr nöthig, da Sie mir eine so reichliche Anzahl geschickt habe...
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Weimar, 21. Nov. [Mittwoch] 1804.
Die Ankunft der Großfürstin hat uns in den lezt verstrichenen 10 Tagen in so viele Zerstreuungen verwickelt, daß ich keine Zeit gefunden, Ihnen mein werthester Freund zu schreiben. Jezt rücken wir wieder in un...
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Weimar, 13. Dec. [Donnerstag] 1804.
Da es jezt allerdings zu spät ist, mein kleines Vorspiel nebst dem übersetzen Lustspiel in Form eines Neujahrsgeschenks herauszugeben, so habe ich Ihren Brief an Fromman zurückbehalten und schicke ihn hier zurÃ...
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Weimar 23. Dec. [Sonntag] 1804.
Von Bremen ist eine Kiste mit Porto und Malaga Wein an mich angekommen, woraus ich abermals Ihre liebe Sorgfalt für mich erkenne werthester Freund. Auch scheint der Himmel einen eigenen Segen darauf zu legen, denn,...
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Weimar, 6. Januar [Donnerstag] 1805.
Hubers Tod hat mich innig betrübt ja erschreckt, und diß eben sowohl in Rücksicht Ihrer als meiner alten Freundschaft für ihn, die sich zwar erkältet aber nichts weniger als verloren hat. Ja ich zweifelte ...
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Weimar 18. Jan. [Dienstag] 1805.
Nur einen Gruß, mein werthester Freund, zur Begleitung dieser Bogen. Der Catarrh plagt mich leider noch sehr und verstimmt mich zu eignen Arbeiten. Doch habe ich, um doch die Zeit nicht ganz zu verlieren, Racines ...
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