Kategorie: Jahr 1798 – Briefe Goethe Schiller

Der Briefwechsel zwischen Schiller und Goethe im Jahr 1798.

466. An Schiller, 24. Mai 1798

Ich überschicke einen kurzen Aufsatz, den wir besprechen und in Abschrift an Cotta schicken könnten, ich bereite mich indessen zu dem ersten Stücke vor. Diese Sache muß in ihren ordentlichen Geschäftsgang eingeleitet sein, ehe ich an was anderes... mehr

467. An Goethe, 31. Mai 1798

(Jena  31. Mai 1798.) Es waltet dießmal ein recht böser Geist über unsern Communicationen und Ihrer poetischen Muse. Wie sehr wünsche ich, daß Sie bald frei und ruhig zurückkehren möchten. August soll uns als Pfand Ihres baldigen Wiederkom... mehr

468. An Schiller, 11. Juni 1798

Ich bitte um das Humboldtische Werk und den eisernen Stab. Heute Abend werde ich bei Loders sein, komme wohl aber doch noch vorher auf einige Stunden. Heute früh habe ich, beim Spaziergang, einen cursorischen Vortrag meiner Farbenlehre überdacht... mehr

469. An Schiller, 21. Juni 1798

Da ich mich doch noch entschließen muß zu fahren, so will ich zeitiger weg und sehe Sie also heute nicht. Hierbei schicke ich das Fischersche Wörterbuch das seinen Zweck recht gut zu erfüllen scheint. Hofrath Loder schickt Montags ein Paket... mehr

470. An Schiller, 24. Juni 1798

Sobald ich mich von Jena entferne, werde ich gleich von einer andern Polarität angezogen, die mich denn wieder eine Weile fest hält. Ich hatte mehr als Eine Veranlassung nach Weimar zurückzukehren und bin nun hier um des Herzogs Ankunft zu erwarte... mehr

471. An Goethe, 25. Juni 1798

Jena den 25. Juni 1798. Ich kann mich noch nicht recht an Ihre längere Entfernung gewöhnen und wünsche nur, daß diese nicht länger dauren möchte, als Sie jetzt meinen. Die Briefe an Humboldt werden nun wohl eine Verzögerung erleiden, wen... mehr

472. An Schiller, 27. Juni 1798

Zufälligerweise, oder vielmehr weil ich voraussetzte Sie wüßten daß Elpenor von mir sei, sagte ich es nicht ausdrücklich im Briefe, nun ist es mir um so viel lieber, da dieses Product ganz rein auf Sie gewirkt hat. Es können ohngefähr sechzehn... mehr

473. An Goethe, 28. Juni 1798

Jena den 28. Juni 1798. Die Nachricht, daß der Elpenor von Ihnen sei, hat mich wirklich überrascht: ich weiß nicht wie es kam, daß Sie mir gar nicht dabei einfielen. Aber eben weil ich unter bekannten und wahlfähigen Namen keinen dazu wußte,... mehr

474. An Schiller, 30. Juni 1798

Ihr Schreiben an Humboldt ist zwar recht schön und gut doch wird es dem Freunde nicht ganz erquicklich sein, denn es drückt nur allzusehr aus: daß diese Arbeit nicht ganz in unsere gegenwärtigen Umstände eingreifen konnte. Sie haben einen recht ... mehr

475. An Goethe, 11. Juli 1798

Jena den 11. Juli 1798. Ich begleite die Magnetica, welche Geist abholt, mit einigen Zeilen, um Ihnen unsre herzlichste Grüße und Wünsche zu sagen. Diese Störungen sind freilich sehr fatal, aber insofern sie die poetischen Geburten bei Ihnen r... mehr