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Kategorie: Gedichte

Vorwurf

An Laura Mädchen, halt – wohin mit mir, du Lose? Bin ich noch der stolze Mann? der große? Mädchen, war das schön? Sieh! Der Riese schrumpft durch dich zum Zwerge, Weggehaucht die aufgewälzten Berge Zu des Ruhmes Sonnenhöhn. Abgepfl... mehr

Ein Vater an seinen Sohn

Wie die Himmelslüfte mit den Rosen An den Frühlingsmorgen zärtlich kosen, Kind, so schmeichelt dir Itzt das äußre Glück in deinen Jugendtagen. Tränen sahst du nur, noch rangen keine Klagen Sich aus deiner Brust herfür. Aber sieh! der ... mehr

Die Messiade

Religion beschenkte dies Gedicht. Auch umgekehrt? – Das fragt mich nicht.... mehr

Kastraten und Männer

Ich bin ein Mann! – wer ist es mehr? Wers sagen kann, der springe Frei unter Gottes Sonn einher Und hüpfe hoch und singe! Zu Gottes schönem Ebenbild Kann ich den Stempel zeigen, Zum Born, woraus der Himmel quillt, Darf ich hinunter steig... mehr

An den Frühling

Willkommen, schöner Jüngling! Du Wonne der Natur! Mit deinem Blumenkörbchen Willkommen auf der Flur! Ei! ei! da bist ja wieder! Und bist so lieb und schön! Und freun wir uns so herzlich, Entgegen dir zu gehn. Denkst auch noch an mein ... mehr

Hymne an den Unendlichen

Zwischen Himmel und Erd, hoch in der Lüfte Meer, In der Wiege des Sturms trägt mich ein Zackenfels, Wolken türmen Unter mir sich zu Stürmen, Schwindelnd gaukelt der Blick umher, Und ich denke dich, Ewiger. Deinen schauernden Pomp borge de... mehr

Die Größe der Welt

Die der schaffende Geist einst aus dem Chaos schlug, Durch die schwebende Welt flieg ich des Windes Flug, Bis am Strande Ihrer Wogen ich lande, Anker werf, wo kein Hauch mehr weht Und der Markstein der Schöpfung steht. Sterne sah ich bereits... mehr

Meine Blumen

Schöne Frühlingskinder, lächelt, Jauchzet, Veilchen auf der Au! Süßer Balsamatem fächelt Aus des Kelches Himmelblau. Schön das Kleid mit Licht gesticket, Schön hat Flora euch geschmücket Mit des Busens Perlentau! Holde Frühlingskinde... mehr

Das Geheimnis der Reminiszenz

An Laura Ewig starr an deinem Mund zu hangen, Wer enträtselt dieses Wutverlangen? Wer die Wollust, deinen Hauch zu trinken, In dein Wesen, wenn sich Blicke winken, Sterbend zu versinken? Fliehen nicht verräterisch – wie Sklaven, Weggew... mehr

Gruppe aus dem Tartarus

Horch – wie Murmeln des empörten Meeres, Wie durch hohler Felsen Becken weint ein Bach, Stöhnt dort dumpfigtief ein schweres – leeres, Qualerpreßtes Ach! Schmerz verzerret Ihr Gesicht – Verzweiflung sperret Ihren Rachen fluchend auf.... mehr