Weimar, 6. Jun. [Sonntag] 1802.
Grassi hat mir Deinen Brief überbracht und ich habe gesucht, ihm seinen hiesigen Aufenthalt angenehm zu machen; auch ist er sehr zufrieden von uns gegangen und wird bei seiner Zurückkunft wieder bei uns zusprechen...
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Weimar, 5. Jul. [Montag] 1802.
Indem Du mich, meines langen Stillschweigens halber, tief in der Arbeit sitzend glaubtest, habe ich mich hier, mit der ganzen Familie, an einem krampfigen Husten, der bei meinem Ernst ein böser Keichhusten war, rech...
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Weimar, 9. Sept. [Donnerstag] 1802.
Ich muß mich meiner langen Pause wegen dießmal recht vor Dir schämen, aber da ich Dich auf der Reise wußte so ergriff meine natürliche Faulheit diese Entschuldigung, um sich das Schreiben zu ersparen. Auch ...
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Weimar, 11. 8ber [Montag] 1802.
Ich begleite dieses Exemplar der Turandot, das ich der Minna übersende, nur mit ein paar Zeilen zum Gruß, weil ich nicht viel zu schreiben habe. Wir haben uns in den lezten Wochen nicht ganz zum besten befunden, d...
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Weimar den 20. Octob. [Mittwoch] 1802.
Indem ich dir beiliegende Proceßacten, welche mir der Advocat Brannaschk zugesendet, offen überschicke, bitte ich Dich, in dieser Sache, die Du besser verstehen mußt als wir, für uns zu entscheiden, ob ne...
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Weimar, 15. Nov. [Montag] 1802.
Es wird bloß auf Deinen eigenen Fließ ankommen, das Project, von dem Du schreibst, zu realisiren; einer vorläufigen Unterhandlung bedarf es gar nicht. Wie das Mscrpt. zu einem Bande bereit liegt, so soll es gedru...
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Weimar, 29. Nov. [Montag] 1802.
Hier folgt der Aeschylus1, den ich neulich beizulegen vergaß. Auch sollst Du die noch fehlenden Bände der Memoires vollständig erhalten, sobald ich sie wieder bekomme, denn sie sind theils ausgeliehen, theils ver...
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Weimar 7. Jan. [Freitag] 1803.
Du hast mir dießmal zuviel zugetraut, wenn Du glaubtest, daß ich so bald mit meinem Werk fertig seyn würde. Bei mir geht es so rasch nicht, weil ich gar zu oft durch meine unstäte Gesundheit und Schlaflosigkeit u...
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Weimar 6. Febr. [Sonntag] 1803.
Mein Stück ist zwar seit etlichen Tagen fertig, aber weil ich das rein geschriebene Exemplar eiligst an Cotta übersenden muß, der es nach Wien zu schicken hat, um ein Privilegium darauf zu erhalten, so kann ich D...
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Weimar, 14. Febr. [Montag] 1803.
Endlich stellt sich die Braut von Messina bei Euch ein; laßt sie eine freundliche Aufnahme finden. Es gehört immer unter meine besten Freuden, wenn ich etwas neues, fertig gewordenes an den alten Körner und die ...
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