Home › Briefwechsel Schiller-Goethe

Kategorie: Briefwechsel von Schiller und Goethe

51. An Goethe, 27. Februar 1795

Jena den 27. Februar 1795. Wenn die freundlichen Tage, die wir hier haben, auch von Ihnen genossen werden, so wünsche ich dem vierten Buch von W. Meister dazu Glück. Mich hat diese Ankündigung des Frühlings recht erquickt und über mein GeschÃ... mehr

52. An Schiller, 28. Februar 1795

Hierbei die vergeßnen Synonymen. Ich las ein Stückchen davon in meiner gestrigen Gesellschaft vor, ohne zu sagen woher es komme noch wohin es gehe. Man gab ihm vielen Beifall. Ueberhaupt wird es nicht übel sein, wenn ich manchmal etwas von unse... mehr

53. An Goethe, 1. März 1795

Jena den 1. März 1795. Hier übersende ich Ihnen einstweilen vier Exemplarien der Horen, wovon ich eins an den Herzog zu überreichen bitte. Die übrigen werden nachfolgen. Die Jacobische Kritik hat mich nicht im geringsten gewundert; denn ein... mehr

54. An Goethe, 8. März 1795

Jena den 8. März 1795. Meine Hoffnung, Sie diese Woche hier zu sehen, war vergebens: doch hoffe ich, daß sie mir bloß durch Ihren Eifer zu arbeiten vereitelt worden ist. Aber weder von Ihnen zu hören noch zu sehen, ist etwas, wozu ich mich kau... mehr

55. An Schiller, 11. März 1795

Ohngeachtet einer lebhaften Sehnsucht Sie wiederzusehen und zu sprechen, konnte ich diese Woche doch nicht vom Platze kommen. Einige Schauspieler die ich in Gastrollen beurtheilen wollte, das üble Wetter und ein Rheumatism, den ich mir durch Verkäl... mehr

56. An Schiller, 18. März 1795

Vorige Woche bin ich von einem sonderbaren Instincte befallen worden, der glücklicherweise noch fortdauert. Ich bekam Lust das religiöse Buch meines Romans auszuarbeiten, und da das Ganze auf den edelsten Täuschungen und auf der zartesten Verwechs... mehr

57. An Schiller, 19. März 1795

Dem Procurator, der hier erscheint, wünsche ich gute Aufnahme. Haben Sie die Güte mir ihn bald zurückzuschicken, weil ich ihn des Styls wegen gern noch einigemal durchgehen möchte. Ich arbeite alles weg, was mich hindern könnte, mich bald ... mehr

58. An Goethe, 19. März 1795

Jena den 19. März 1795. Auf das Gemälde, das Sie jetzt entworfen haben, bin ich nicht wenig neugierig. Es kann weniger als irgend ein andres aus Ihrer Individualität fließen, denn gerade dieß scheint mir eine Saite zu sein, die bei Ihnen, und... mehr

59. An Schiller, 21. März 1795

Das Manuscript schicke ich morgen Abend mit der reitenden Post an Sie ab. Montags geht der Schluß des vierten Buches an Unger. Nächste Woche hoffe ich alles was mir noch obliegt abzuthun und recht frei zu Ihnen zu kommen. Zur Eroberung von... mehr

60. An Goethe, 25. März 1795

Jena den 25. März 1795. Ich erhielt heute wieder einen Brief, worin mir der alte Antrag von Tübingen mit dem Zusatz erneuert wurde, daß ich von allen öffentlichen Functionen dispensirt sein und völlige Freiheit haben solle, ganz nach meinem S... mehr