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Kategorie: Briefwechsel von Schiller und Goethe

822. An Schiller, 27. November 1801

Da es wohl Zeit sein möchte daß wir einander wieder einmal sähen, so komme ich, wenn es Ihnen recht ist, heute Abend um Sieben mit dem Wagen Sie abzuholen. Haben Sie besondere Neigung zur Redoute, so soll Ihnen nach dem Abendessen das Fuhrwerk ... mehr

823. An Goethe, 14. Dezember 1801

(Weimar, 14. December 1801.) Ich glaube, daß wir jetzt auf gutem Wege sind. Das Fieber hat sich ganz gelegt und die schlimmen Zufälle sind bei meiner Frau auch verschwunden. Mit den Kindern ist alles bis jetzt gut abgelaufen. So hoffe ich also m... mehr

824. An Schiller, 15. Dezember 1801

Indem ich mich erkundige wie es mit den Ihrigen steht, schicke ich den Aufsatz über die Kunstausstellung, der leider zu einem großen Volum anwächst; doch macht gegenwärtiges etwa Dreiviertel vom Ganzen aus. Das letzte Viertel das noch bevorsteht,... mehr

825. An Goethe, 15. Dezember 1801

(Weimar, 15. December 1801.) Ich habe das Manuscript heute mit aller Besonnenheit durchlesen und wüßte nichts davon oder dazu zu thun; wegen der kleinen Weglassung, wovon Sie gestern sprachen, bin ich noch Ihrer Meinung. Sie finden an einigen St... mehr

826. An Schiller, undatiert Ende 1801

Mir ist herzlich leid Sie bei dem kleinen Feste nicht zu sehen. Auf eine oder die andre Weise sehen wir uns bald. Möchten Sie bald völlig genesen! G.... mehr

827. An Goethe, 1. Januar 1802

(Weimar den 1. Januar 1802.) Lassen Sie uns das neue Jahr mit den alten Gesinnungen und mit guter Hoffnung eröffnen. Es that mir sehr leid, daß ich den gestrigen Abend versäumen mußte; aber so kurz mein neulicher Anfall von Fieber und Chole... mehr

828. An Schiller, 1. Januar 1802

Wir haben Sie gestern sehr vermißt und um so mehr Ihre Abwesenheit bedauert, da wir denken mußten, daß Sie sich nicht ganz wohl befinden. Ich wünsche daß Sie morgen der Vorstellung beiwohnen können. Hier schicke ich den verlangten Theil d... mehr

829. An Schiller, 16. Januar 1802

Indem ich den Aufsatz über die Kunstausstellung einsende, den ich zu geneigter Aufnahme empfehle, frage ich an: ob Sie sich nicht einrichten wollten heute Abend nach der Komödie mit mir nach Hause zu fahren. Es giebt verschiedenes, worüber ich mir... mehr

830. An Goethe, 17. Januar 1802

(Weimar, 17. Januar 1802.) Ich sage Ihnen einen freundlichen Gruß zum Abschied und wünsche viel Vergnügen und schönes Wetter. Von den Räthseln sende ich das eine, welches ich gestern niedergeschrieben. An die zwei andern will ich heute mor... mehr

831. An Schiller, 19. Januar 1802

In Jena, in Knebels alter Stube, bin ich immer ein glücklicher Mensch, weil ich keinem Raum auf dieser Erde so viel productive Momente verdanke. Es ist lustig daß ich an einen weißen Fensterpfosten alles aufgeschrieben habe was ich, seit dem 21. N... mehr