Weimar 29. Jun. [Montag] 1801.
Ich habe mich endlich resolviert, die längst projectierte Reise nach der Ostsee auszuführen und dort das Seebad zu versuchen. Ich werde etwa in 24 Tagen von hier mit meiner Frau abreisen und alsdann über Berlin un...
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Weimar den 29 Juni [Montag] 1801.
Da ich im July oder August verreise und diese Zeit für meine Arbeit verliere, so kann ich Ihnen, theurer Freund, nichts zusagen. Rechnen Sie also für dieses Benefiz nicht auf mein Stück, es kann Ihnen denselben...
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Weimar 9. Jul. [Donnerstag] 1801.
Wir danken Dir herzlich für Deine Bemühungen wegen der Benkendorfischen Sache; da meine Schwägerin in 14 Tagen nach Dresden zu gehen denkt, um meinen Schwager, der von Petersburg zurückkommt, dort zu erwarten,...
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Weimar 16. Jul. [Donnerstag]1801.
Ich habe nunmehr von meinem Verleger freie Hand bekommen, das Mädchen von Orleans an die Theaterdirectionen zu verkaufen. Wenn Ihnen also die theatralische Bearbeitung dieses Stücks (denn die gedruckte Ausgabe h...
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Weimar 20. Jul. [Montag] 1801.
Ich schreibe Dir nur mit zwey Worten, daß wir es unter uns arrangiert haben, mit Anfang des August nach Dresden zu reisen. Nun wünschten wir aber unserer allerseitigen Gesundheits Umstände wegen die 3 oder 4 Woche...
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v. H. 31. Jul. [Freitag] 1801.
Versprochenermaßen übersende ich Ihnen mein neues Stück, aber in der Form wie es gedruckt erscheint, nicht wie es gespielt wird. Haben Sie die Güte, es nicht aus der Hand zu geben. Diesen Mittag habe ich das Verg...
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Weimar 31. Jul. [Freitag] 1801.
Es ist auf jeden Fall gut, daß Dein Gartenhauß zu Loschwitz für uns offen steht, wenn wir kommen. Sollte sich übrigens ein anderes in der Nähe der Stadt finden, welches gleichfalls die Gelegenheit eines Gartens...
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Ihr Brief, mein werthester Freund, der mir die Fortdauer Ihres freundschaftlichen Andenkens versichert, hat mir eine große Freude gemacht; möchte es Ihnen in Ihren neuen Verhältnissen recht wohl werden, ohne daß Sie der alten dabei vergessen, das...
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Dresden den 2. Sept. [Mittwoch] 1801.
Hier, mein werthester Freund, das Theatermanuscript meiner J. v. O. Sie geben mir dafür, was Sie glauben, daran wenden zu dürfen. Unger hat Ihnen einen Preiß darauf gesetzt, der mehr seiner eigenen guten Me...
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Dresden 11. Sept. [Freitag] 1801.
Ich werde kommenden Mittwoch oder Donnerstag auf meiner Rückreise von Dresden nach Weimar durch Leipzig kommen und dort einen oder zwey Tage verweilen. Ich hoffe Sie bei bester Gesundheit zu finden, und freue mic...
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