Weimar, 20. Juny [Montag] 1803.
Hier übersende ich – hoffentlich noch zu rechter Zeit – das Verzeichniß der in den ersten 9 Bogen bemerkten Schreib- und Druckfehler. Sehr viele weniger bedeutende, die aber doch den Druck entstellen und beim ...
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Lauchst. 4 Jul. [Montag] 1803.
Der Theaterbote geht heute nach W. und ich kann Dir liebes Herz einige Nachricht von mir geben. Meine Herreise ist recht glücklich gewesen und ich kam nach 7 Uhr an. Der Ort hat einen recht schönen Eindruck auf mic...
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Lauchstädt, 6. July [Mittwoch] 1803.
Es gefällt mir bis jezt noch recht wohl hier, obgleich der gänzliche Müßiggang mir etwas ungewohntes ist, und ich den Verlust der schönen Zeit bedaure. Aber dennoch sollen diese Tage nicht ganz verloren f...
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Lauchst. D. 8 Jul. [Freitag] 1803.
Dank Dir, liebe Maus für die guten Nachrichten die Du mir gestern von Dir und den lieben Kindern gegeben. Ich schreibe Dir sogleich mit der Hallischen Post daß Du Dich wegen meiner Abwesenheit nicht beunruhiges...
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Lauchstädt 9. Jul. [Sonnabend] 1803.
Deinen Brief und der Kinder ihren erhielt ich von H. Groy heute Mittag an der Table d’hôte und freute mich sehr des unerwarteten Andenkens von meinen Lieben. Gestern Abend um ½ Eilf kam ich von Halle zurü...
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Lauchstädt, d. 12. July [Dienstag] 1803.
Der Succeß der Braut von Messina auf dem Berliner Theater hat mich aufs angenehmste überrascht; es ist Ihr Triumph, nicht meiner, denn alles was ich von Augenzeugen schriftlich sowohl als mündlich darü...
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Weimar 16. Jul. [Sonnabend] 1803.
Eine Excursion, die ich seit Deinem lezten Brief nach Lauchstädt gemacht1, ist schuld an meinem langen Stillschweigen. Es hat mir gut gethan ein neues Publicum und ein fremdes Menschengewühl zu sehen; man findet...
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Weimar 17. Jul. [Sonntag] 1803.
Die Nachricht welche Sie mir von dem guten Succeß der Braut v. M. auf dem Hamb. Theater gegeben, hat mir große Freude gemacht, und ich zweifle keinen Augenblick, daß Ihre glücklichen Bemühungen u Anstalten dabe...
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Weimar 23. Jul. [Sonnabend] 1803.
Da Sie bißher Fichtes Angelegenheiten wegen seines Hauses in Jena besorgt haben, werthester Freund, so übersende ich Ihnen beifolgendes Document, worinn er seine Anfoderung an das Haus auf mich überträgt, und ...
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Weimar 9. Aug. [Dienstag] 1803.
Ich habe aus Bremen einen delikaten weißen Portwein erhalten, wofür ich Ihnen, werthester Freund, aufs verbindlichste danke. Es ist ein wahres Lebensöl, das Herz und Eingeweide stärken wird.
Sie werden nun wo...
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