Weimar den 29. Februar [Mittwoch] 1804.
Ich erfülle einen angelegentlichen Wunsch der Frau von Stael, indem ich ihr diese Zeilen an Sie mitgebe, und sie bei Ihnen als eine Verehrerin Ihrer Kunst und große Freundin des Theaters einführe. Es wird...
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W. 12 März [Montag] 1804.
Hier übersende den Tell, bitte Dich aber höchlich, ihn mir mit erster Post wieder zu senden, weil ein Theater auf dieses Exemplar wartet. Auch bitte ich Dich, ihn nicht aus dem Zimmer zu geben auch nicht dem besten Fre...
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Weimar 16 März [Freitag] 1804.
Ich hoffe, daß es noch Zeit ist, werther Freund, eine kleine, aber wesentliche Aenderung in dem Tell anzubringen. Die Probe, die ich mit diesem Stück angestellt, hat mich gelehrt, daß der Einfall des Landvogts mi...
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Weimar 20. März [Dienstag] 1804.
Die schwermütige Stimmung, die uns Deine letzten Briefe zeigten, ist nun hoffentlich zerstreut, und Du siehst daß Deine Besorgniß ungegründet war. Freilich magst Du Dich, so abgeschnitten wie Du dort von den D...
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Weimar 24 März [Sonnabend] 1804.
Hierbei erhalten Sie, werthester Herr, das Mscrpt des Tell, wie wir dieses Stück hier in Weimar geben. Die Bedingungen sind dieselben wie bei der Braut von Messina u wenn ich vom Erfolg dieses Stückes auf hiesig...
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Weimar, den 24 März [Sonnabend] 1804.
Hiebey erhalten Sie das Manuscript des Wilhelm Tell, so wie wir das Stück hier in Weimar geben. Wir haben mit 17 männlichen Schauspielern 30 männliche einzeln sprechende Rollen besetzt, ohne daß es nöthi...
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Weimar 29. März [Donnerstag] 1804.
Mit großem Verlangen, werthester Freund, sehen wir Ihrer und Ihrer lieben Frauen Ankunft bei uns, und der Jubelfeier unsers Freundschafts-Decenniums entgegen. Schnell sind diese 10 Jahre verstrichen, aber nicht...
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Weimar, 12. April [Donnerstag] 1804.
Es war seit 14 Tagen große Noth bei uns, weil alle drey Kinder und auch meine Frau an einer Art von Keichhusten mit Fieber darniederlagen; ich allein blieb gesund, und hab mich tapfer gehalten. Jezt geht es du...
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Weimar, 14 April [Sonnabend] 1804.
Hier übersende ich Ihnen, werthester Freund, die veränderte Leseart der drei bedenklich gefundenen Stellen. Möchten Sie nun für Ihre Verhältnisse passend seyn! Anders konnt ich mich nicht fassen, ohne dem Ge...
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Weimar 23. April [Montag] 1804.
Entschuldigen Sie, Hochgeschäzter Herr, daß ich Ihnen die versprochenen Angaben zu der Prachtausgabe meiner Gedichte solange schuldig blieb. Mein neuestes Schauspiel, der Wilhelm Tell, den ich in diesen Tagen geen...
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