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Kategorie: Briefwechsel von Schiller und Goethe

842. An Goethe, 20. Februar 1802

Weimar, 20. Februar 1802. Es thut uns allen und mir besonders leid, Sie noch auf längere Zeit nicht zu sehen; da Sie aber so gut beschäftigt und so zufrieden sind, so wollen wir uns der Früchte Ihrer Thätigkeit erfreuen. Vielleicht führt Sie ... mehr

843. An Schiller, 20. Februar 1802

(Jena, 20. Februar 1802.) Ich kann Ihrem wiederholten Antrag nicht ausweichen und habe in beiliegendem, auf Montag Abends nach der Komödie, das gewöhnliche Abendessen in meinem Hause bestellt. Ich bin überzeugt meine Hausgeister werden es mögl... mehr

844. An Schiller, 9. März 1802

Es ist gegenwärtig hier gerade eine lustige und gesellige Epoche und ich bin meist Mittag oder Abends auswärts. Dagegen kann ich noch keine productiven Momente rühmen, die sich überhaupt immer seltener machen. Ich bin über des Soulavie mémor... mehr

845. An Goethe, 10. März 1802

Weimar, 10. März 1802. Indem Sie in Jena sich unter den Freunden wohl befinden und gar nicht Unrecht daran thun, zu leben und zu genießen, habe ich mich hier ganz zu Hause gehalten und bin nicht unthätig gewesen, wiewohl ich von meinem Thun noc... mehr

846. An Schiller, 16. März 1802

Jena, (16.) März 1802. Die Nachricht, daß Sie mit entschiedenem Interesse einen neuen Gegenstand bei sich herumtragen, macht mir viel Freude, sowohl für Sie als für uns. Ich wünsche guten Succeß. Seitdem ich mich aus den weimarischen Stü... mehr

847. An Goethe, 17. März 1802

Weimar, 17. März 1802. Ich freue mich zu hören, daß es Ihnen in Jena wohl geht und daß mitunter auch etwas poetisches aufblüht. Sie haben unterdessen hier nichts versäumt, denn die Societät scheint nach den heftigen Zuckungen, die sie ausge... mehr

848. An Schiller, 19. März 1802

Ich werde mich wohl bald entschließen meinen hiesigen Aufenthalt abzubrechen und wieder zu Ihnen zu kommen. Da freue ich mich denn auf unsere Abende, um so mehr als wir manches neue einander werden zu communiciren haben. Wenn die dabei interessir... mehr

849. An Goethe, 20. März 1802

Weimar, 20. März 1802. Ich freue mich, daß Sie bald wieder hier sein und daß wir den Eintritt des Frühjahrs zusammen zubringen werden, der mich immer traurig zu machen pflegt, weil er ein unruhiges und gegenstandloses Sehnen hervorbringt. G... mehr

850. An Schiller, 20. April 1802

Da wir wahrscheinlich auf den Sonnabend Turandot geben, so ersuche ich Sie um die neuen Räthsel damit wir solche bei Zeiten an die nicht allzeit fertigen Schauspieler abgeben können. Weimar am 20. April 1802. G.... mehr

851. An Schiller, 25. April 1802

Hiebei übersende die verlangte Summe und die beiden ersten Hogarthischen Lieferungen, die ich eben vorfinde. Dabei frage ich an wie Sie es heute halten wollen? Wenn Sie Abends nicht gern ausgehen, so könnten Sie ja früher kommen und vor Sonnenu... mehr