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Kategorie: Briefwechsel von Schiller und Goethe

852. An Schiller, 4. Mai 1802

Zuerst meinen herzlichen Wunsch daß die Veränderung des Quartiers möge glücklich abgelaufen sein! Es soll mich sehr freuen Sie in einem neuen, freundlichen, gegen die Sonne und das Grüne gerichteten Quartier gesund und thätig anzutreffen. Nu... mehr

853. An Goethe, 5. Mai 1802

Ich komme in diesem Augenblick aus der Regierung, wo man mich länger warten lassen, als ich dachte, und kann Ihnen also, da das Botenmädchen gleich fort will, bloß das nöthigste schreiben. Iphigenie wäre auf keinen Fall auf den nächsten Sonn... mehr

854. An Schiller, 7. Mai 1802

Madame Bürger hat uns bis jetzt noch verschont, wenn sie nicht etwa morgen noch kommt und auf eine SonntagsDeclamation Anspruch macht. Auf alle Fälle werde ich mich in eine Ecke des Saals, nicht weit von der Thüre, setzen und nach Beschaffenheit d... mehr

855. An Goethe, 8. Mai 1802

Weimar am 8. Mai 1802. Für den Alarcos wollen wir unser möglichstes thun, aber bei einer neuen Durchsicht des Stücks sind mir bedenkliche Sorgen aufgestiegen. Leider ist es ein so seltsames Amalgam des Antiken und Neuest-Modernen daß es weder ... mehr

856. An Schiller, 9. Mai 1802

Ihre Sorgfalt für die Iphigenie danke ich Ihnen zum allerbesten. Künftigen Sonnabend werde ich am Schauspielhause anfahren, wie ein anderer Jenenser auch, und hoffe Sie in Ihrer Loge zu treffen. Ueber den Alarcos bin ich völlig Ihrer Meinung; a... mehr

857. An Schiller, 11. Mai 1802

Ob noch Sonnabend den fünfzehnten Iphigenie wird sein können, hoffe ich durch Ihre Güte morgen zu erfahren, und werde alsdann eintreffen, um, an Ihrer Seite, einige der wunderbarsten Effecte zu erwarten, die ich in meinem Leben gehabt habe: die un... mehr

858. An Goethe, 12. Mai 1802

Weimar, 12. Mai 1802. Die Vorstellung der Iphigenia auf den Sonnabend wird keine Schwierigkeit haben, obgleich uns der Titus gestern und heut das Theater wegnahm. Morgen und übermorgen aber werden die Theaterproben mit Ernst vorgenommen werden, u... mehr

859. An Schiller, 17. Mai 1802

Indem ich um den Alarcos bitte sende ich zugleich einige Curiosa. Mögen Sie heute Abend zu einem fernern Colloquio zu mir kommen, so werden Sie mir viel Vergnügen machen indem ich noch einiges vorzutragen habe. Morgen zu Mittag wünschte ich ... mehr

860. An Schiller, 8. Juni 1802

Die Gelegenheit der abgehenden Noten kann ich nicht versäumen und melde mit wenig Worten daß meine Arbeit bis jetzt gut von Statten geht. Ich habe das ganze Opus von vorn bis hinten durch dictirt und bin nun daran ihm mehr Gleichheit in der Ausfüh... mehr

861. An Goethe, 9. Juni 1802

Weimar am 9. Juni 1802. Ich gratulire zu der glücklichen Entbindung des Werks und freue mich auf die Mittheilung desselben. Sie sehen bei dieser Gelegenheit, wie viel die Nothwendigkeit bei Ihnen vermag, und sollten dieses Mittel auch bei andern ... mehr