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Kategorie: Briefwechsel von Schiller und Goethe

902. An Schiller, 22. Mai 1803

Mit ein Paar Worten muß ich Ihnen nur sagen: daß es mir dießmal, bis auf einen gewissen Grad, mit der Farbenlehre zu gelingen scheint. Ich stehe hoch genug um mein vergangenes Wesen und Treiben, historisch, als das Schicksal eines Dritten anzusehe... mehr

903. An Goethe, 24. Mai 1803

Weimar, 24. Mai 1803. Ich wünsche Ihnen Glück, daß Sie sich Ihres Stoffs so gut erwehren. Möchten Sie einmal alle diese Schlacken aus Ihrem reinen Sonnenelement herausschleudern, wenn auch ein Planet daraus werden sollte, der sich dann ewig um... mehr

904. An Schiller, 15. Juni 1803

Hier überschicke ich meine Lieder mit Bitte das Einzelne und Ganze zu beherzigen. Auch dem fünften eine Ueberschrift zu geben. Heute Abend seh' ich Sie ja wohl bei mir. Weimar den 15. Juni 1803. G.... mehr

905. An Schiller, 23. Juni 1803

Hier das erste Concept. Lassen Sie uns das Eisen, da es heiß ist, schmieden! Wenig wird zu brauchen sein. Zu mancherlei Betrachtungen giebt dieser erste Versuch Anlaß. Mündlich mehr. Mögen Sie wohl heute kommen und wann? Weimar den 23. Juni... mehr

906. An Schiller, 5. Juli 1803

Jena am 5. Juli 1803. Wegen dem Druck des verschiednen Zeugs, das ich in die Welt sende, bin ich hier, um mit Frommann Abrede zu nehmen, der in seiner Sache gut eingerichtet ist und dem es an einem fürtrefflichen Metteur en page nicht fehlt. Dahe... mehr

907. An Goethe, 6. Juli 1803

Lauchstädt den 6. Juli 1803. Ich kann die Jagemann nicht abreisen lassen ohne Ihnen ein kleines Lebenszeichen zu geben. Es gefällt mir hier bis jetzt sehr wohl, der Ort und die Gelegenheiten für die Gesellschaft haben einen freundlichen Eindruc... mehr

908. An Goethe, 9. August 1803

Weimar, 9. August 1803. Dem Ueberbringer dieses, Herrn Arnold aus Straßburg bitte ich Sie einige Augenblicke zu schenken und ihm ein freundliches Wort zu sagen. Er hängt an dem deutschen Wesen mit Ernst und Liebe; er hat sich's sauer werden lass... mehr

909. An Goethe, undatiert 1803

Ich bin von der Hitze und dem verwünschten Barometerstand so angegriffen, daß ich mich nicht entschließen kann vor die Thüre zu gehen, auch bin ich keines ordentlichen Gedankens fähig. Fühle ich mich erleichtert, so seh' ich Sie vielleicht h... mehr

910. An Schiller, 6. September 1803

Heute ist es das erstemal daß mir die Sache Spaß macht. Sie sollten den Wust von widersprechenden und -streitenden Nachrichten sehen! ich lasse alles heften und regalire Sie vielleicht einmal damit, wenn alles vorbei ist. Nur in einem solchen Momen... mehr

911. An Goethe, 12. September 1803

(Weimar, 12. Sept. 1803.) Es kommen mir heute so viele dringende Briefexpeditionen zusammen, daß ich vor neun Uhr nicht fertig werden und also nicht kommen kann. Aus beiliegendem Brief ersehen Sie leider, daß unser Freund Humboldt einen harte... mehr