HomeGedichteXenien und Votiftafeln aus dem Nachlass Schillers

Kategorie: Xenien und Votiftafeln aus dem Nachlass Schillers

Tityos

Über Europa hinweg, das ihm huldigte, lag er gebreitet, Voluminos wie er einst trat aus den Pressen zu Kehl. Sohn der Erde! So tief liegst du da, der so hoch einst gestanden, Und das gefräßige Tier, das an der Leber dir pickt! Ach, das ist... mehr

Der ungeheure Orion

Auf der Asphodelos-Wiese verfolgt er die drängenden Tiere, Die in den Literaturbriefen er lebend gewürgt.... mehr

Agamemnon

Nicht der gewaltige Dis, mich tötet' Ägisthos und brachte In Hexameter mich, daß ich erstickte und starb.... mehr

Ovid

Sag doch, Odysseus, das muß ein tüchtig gesegneter Kerl sein, Der sich von Amors Kunst nach mir zu singen vermaß.... mehr

Antwort

Geh doch, ein hektisches Bürschchen, das mit dem Finger nur sündig Noscitur ex libro quanta sit hasta viri.... mehr

Alexandriner

In das Gewölk hinauf sendet mich nicht mit Jupiters Blitzen, Aber ich trag euch dafür ehrlich zur Mühle den Sack.... mehr

Arabesken

In der Schönheit Gebiet sind wir die freiesten Bürger; Doch da wir sonst nichts sind, sehet, so sind wir nicht viel. Alle die andern, sie haben zu tragen, zu tun, zu bedeuten; Wir, das glückliche Volk, brauchen sonst nichts als zu sein.... mehr

Architektur

Unter dem leichten Geschlecht erscheinst du schwer und bedächtig, Aber zu Regel und Zucht winkst du die Schwestern zurück. Hüpfe nur, leichtes Geschlecht, ich Gefesselte kann dir nicht folgen, Aber ich weiß zu ruhn und auf mir selber zu steh... mehr

Säule

Müßig gelt ich dir nichts, ich gefalle dir nur, wenn ich trage; Herrlich im glänzenden Reihn schmückt mich die glänzende Last.... mehr

Tempel

Fröhlich dienen wir eines dem andern, mich halten die schlanken Säulen oben, und leicht über uns schwebet das Dach.... mehr