HomeGedichteXenien und Votiftafeln aus dem Nachlass Schillers

Kategorie: Xenien und Votiftafeln aus dem Nachlass Schillers

Gewölb

Sicher ruhst du auf uns, und warum? Weil wir alle zum Zentrum Gleich uns neigen und gleich unter uns teilen die Last.... mehr

Grenzscheide

Heilig waren vordem die Tore, sie stehen bedeutend Zwischen der wilden Natur, zwischen dem engen Vertrag.... mehr

Die Basreliefs

Seht, was versucht nicht der Mensch, mit dem Tod zu versöhnen das Leben! Nimmer gelingt's – ach, sie sind schrecklich und ewig getrennt.... mehr

Pompeji

Vor der zerstörenden Zeit und vor dem zerstörenden Goten Flüchtete tief in das Grab mich die Zerstörung hinab. Verse! Wo irret ihr hin? Zu den Toten? Ins Leben zurücke! Lacht nicht der Himmel? Im Glas schäumt nicht der purpurne Wein?... mehr

Apollo der Hirt

Mächtig führt er den Bogen, doch seine Lust ist die Leier; Nur wenn er liebt und beglückt, ist er der glückliche Gott.... mehr

Die Idealwelt

Alle sind sie entwichen des Lebens Schatten, verschwunden Sind mir die Menschen, und klar stehet der Mensch nur vor mir Einmal sollst du dich nur und nur einem, o Schöne, dich schenken Wie die Blume der Scham einer und einmal nur pflückt.... mehr

E.v.B.

Alles schreibt, es schreibt der Knabe, der Greis, die Matrone. Götter, erschafft ein Geschlecht, welchem das schreibende schrei Enthusiasmus suchst du bei deutschen Lesern? Du Armer; Glücklich, könntest du auch rechnen auf Höflichkeit nur. ... mehr

Liebe und Begierde

Recht gesagt, Schlosser! Man liebt, was man hat, man begehrt, was man nicht hat; Denn nur das reiche Gemüt liebt, und das arme begehrt. »Falschheit nur und Verstellung ist in dem Umgang der Menschen, Keiner erscheint, wie er ist.« – Danke d... mehr

Die Bedingung

Jede Wahrheit vertrag ich, auch die mich selber zu nichts macht; Aber das fodr' ich: zu nichts mache mich, eh du sie sagst. Lebet, ist Leben in euch, und erzählt noch dem kommenden Alter, Distichen, was wir geehrt, was wir gehaßt und geliebt.... mehr

Allgemeine Literaturzeitung

Bliebe das Echte nur stehen auf deinen Kolumnen, verschwände Schiefes und Halbes! Alsdann wäre die Gabe zu groß. Qui gravis es nimium potes hinc iam lector abire Quo libet; urbanae scripsimus ista togae.... mehr