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Wallenstein

Die Trilogie Wallenstein von Friedrich Schiller besteht aus den Werken Wallensteins Lager, Die Piccolomini und Wallensteins Tod. Schiller selbst hatte den Wallenstein auch in Wallenstein I mit Wallensteins Lager und Die Piccolomini und Wallenstein II mit Wallensteins Tod unterteilt. Die Trilogie hatte er 1799 fertig gestellt. Er hatte etwa zehn Jahre an dem Stoff gearbeitet. Das Stück wird der Weimarer Klassik zugeordnet. Schiller orientiert sich auch in diesem Stück an historischen Gegebenheiten und befasst sich hier mit dem Stoff des berühmten Feldherrn Wallenstein und seinem Niedergang, der auf dem Gipfel seiner Macht scheitert. Wallenstein wird 1634 auf Befehl des österreichischen Kaisers ermordert. Schiller spinnt um Wallenstein ein Netz von Intrigen. Seni an der Leiche Wallensteins, Gemälde Carl Theodor von Piloty, 1855Schiller schafft einen vieldeutigen, von menschlichen Schwächen zerrissenen Charakter im Spannungsfeld zwischen Pflichterfüllung und Rebellion. Das dramatische Gedicht wendet sich auch gegen den Krieg, in dem Zivilisten von Söldnern geplündert und geschunden werden und elendig verhungern, weil der Krieg den Krieg ernährt.

Prolog

Der Prolog, den Schiller dem Wallensteins Lager voranstellt, gilt der gesamten Trilogie:

 

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