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Kategorie: Jahr 1800 – Briefe Goethe Schiller

Der Briefwechsel zwischen Schiller und Goethe im Jahr 1800.

742. An Goethe, 15. Juni 1800

(Weimar, 15. Juni 1800.) Ich bin sehr begierig zu vernehmen, wie Sie mit der gestrigen Vorstellung zufrieden sind und frage also an, wann ich Sie heute sehen kann. Unsre Schauspieler verdienen gewiß vieles Lob und wenn Sie auch dieser Meinung sin... mehr

743. An Schiller, 15. Juni 1800

Man hatte alle Ursache mit der Aufführung sehr zufrieden zu sein, sowie das Stück mich außerordentlich erfreut hat. Mögen Sie heute Abend um sechs Uhr mich besuchen, so werden Sie mir ein großes Vergnügen machen. Diesen Mittag bin ich bei Hofe ... mehr

744. An Goethe, Juni 1800

Ich bin von der Unruh dieser Tage, von der Hitze und einer schlechten Nacht so mitgenommen, daß ich heute das Zimmer hüten und mich recht zu erholen suchen will. Morgen Abend hoffe ich desto frischer und ausgeruhter zu Ihnen zu kommen. Leben Sie al... mehr

745. An Schiller, 24. Juni 1800

Indem ich bei Ihnen anfrage ob Sie etwa heute Abend mit nach Tiefurt fahren wollen, ersuche ich Sie mir das Schlegelische Gedicht zurück zu schicken. Vielleicht fragen Sie bei dieser Gelegenheit Ihre liebe Frau, ob sie von meinem kleinen Stück d... mehr

746. An Schiller, 27. Juni 1800

Ich entschließe mich gleich meinen ersten Entwurf Ihnen zur Beurtheilung zu übergeben. Da es nur drum zu thun ist eine Arbeit los zu werden, so scheinen mir diese Bogen, wie ich sie wieder durchlese, zu ihrem Endzweck, beinahe schon gut genug. Doch... mehr

747. An Schiller, 22. Juli 1800

Ich habe mich kurz und gut entschlossen nach Tische hinüber nach Jena zu gehen, weil ich ein für allemal hier zu keiner Art von Besinnung gelange. Leben Sie recht wohl und rücken Sie in allem recht lebhaft vor, auf den Sonnabend hören Sie von ... mehr

748. An Goethe, 22. Juli 1800

(Weimar, 22. Juli 1800.) Ich bin ganz verwundert und erstaunt über den schnellen Entschluß den Sie gefaßt, und ob ich gleich recht viel Gutes davon für Ihre Arbeiten hoffe, so ist mir doch Ihre Abwesenheit nicht erfreulich. Mögen Ihnen die al... mehr

749. An Schiller, 25. Juli 1800

In Betrachtung der Kürze und Vergänglichkeit des menschlichen Lebens (ich fange meinen Brief wie ein Testament an) und in Ermangelung des Gefühls eigner Production, habe ich mich, gleich Dienstag Abends, als ich ankam, in die Büttnerische Bibliot... mehr

750. An Goethe, 26. Juli 1800

Weimar, 26. Juli 1800. Irgend ein Spiritus familiaris hat mir geoffenbart, daß Sie den Tancred übersetzen, denn ich habe es, ehe ich Ihren Brief erhielt, als bekannt angenommen. Für unsre theatralischen Zwecke ist das Unternehmen gewiß sehr fÃ... mehr

751. An Schiller, 29. Juli 1800

Meine Arbeit geht ihren Gang fort, meine Übersetzung schreibe ich des Morgens so viel ich kann, mit Bleistift und dictire sie dann in ruhigen Augenblicken, wodurch das erste Manuscript schon ziemlich rein erscheinen wird. Zu Ende dieser Woche bin ic... mehr