HomeBriefwechsel Schiller-Goethe

Kategorie: Briefwechsel von Schiller und Goethe

872. An Schiller, 15. September 1802

Zu der Deutschen Andria lege ich das erste Buch meines Cellini, mit Bitte gelegentlich einen Blick hineinzuthun, besonders etwa von vorn herein ein halb Dutzend Lagen zu lesen und zu beurtheilen ob das so gehen kann? Weimar den 15. September 1802.... mehr

873. An Schiller, 16. Oktober 1802

Ich überschicke hier ein kleines Promemoria, über meine neue Ausgabe des Cellini, zu gefälliger Durchsicht. Man könnte es an Cotta communiciren, zu Einleitung näherer Verhandlung, auch daraus, wenn man einig wäre, gleich eine Anzeige formiren. ... mehr

874. An Schiller, 16. Dezember 1802

(Weimar, 16. Dec. 1802.) Herzlich danke ich für den freundschaftlichen Antheil. Ein ganz kleines Mädchen ist bei uns glücklich angekommen. Bis jetzt geht alles gut. Die Kleine wird sich Ihres Andenkens recht erfreuen. G.... mehr

875. An Schiller, 19. Dezember 1802

Bei uns geht es nicht gut, wie Sie mir vielleicht gestern in der Oper anmerkten. Der neue Gast wird wohl schwerlich lange verweilen und die Mutter, so gefaßt sie sonst ist, leidet an Körper und Gemüth. Sie empfiehlt sich Ihnen bestens und fühlt d... mehr

876. An Schiller, 26. Dezember 1802

Mögen Sie heute Mittag mit mir, in Gesellschaft von Schelling und eines Kaiserl. K. Bergraths von Podmanitzky aus Schemnitz speisen, so sende gegen Ein Uhr den Wagen. Weimar den 26. December 1802. G.... mehr

877. An Schiller, 6. Januar 1803

Lassen Sie mich wissen wie es Ihnen geht? Mein einziger Trost ist der Numismatische Talisman, der mich, auf eine bequeme und reizende Weise, in entfernte Gegenden und Zeiten führt. Sagen Sie mir: ob Sie etwa heute Abend mich besuchen mögen? Wollen ... mehr

878. An Schiller, 13. Januar 1803

Gestern hörte ich daß Sie die vorjährige Idee, eine Abendgesellschaft, Sonnabends nach der Komödie, einzuleiten wieder aufgenommen, und vergaß Sie darüber zu fragen. Sagen Sie mir doch wie weit Sie damit gekommen sind? Ich vernehme daß Durc... mehr

879. An Schiller, 26. Januar 1803

Schon einigemal dachte ich zu fragen wie es Ihnen ginge, und thue es jetzt. Damit Sie aber Lust haben einigermaßen ausführlich zu sein, so erzähle ich folgendes von mir: An dem Supplement zu Cellini ist es zeither, sachte, vorwärts gegangen. Ich ... mehr

880. An Goethe, 26. Januar 1803

(Weimar, 26. Januar 1803.) Gegen die reiche Abwechslung Ihrer Beschäftigungen sticht meine auf einen einzigen Punkt gerichtete Thätigkeit sehr dürftig ab, auch kann ich Ihnen das Resultat meiner Einsamkeit nur durch die That beurkunden. Ich hab... mehr

881. An Schiller, 4. Februar 1803

Lassen Sie mich nun auch wieder bei Ihnen anfragen, wie es geht und ob ich auch bald von dem tragischen Schmause etwas werde zu genießen haben? Was mich betrifft, so kann ich weder auf mich selbst, noch auf etwas Geleistetes zu Gaste bitten! doch... mehr