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Kategorie: Briefwechsel von Schiller und Goethe

782. An Goethe, 24. Dezember 1800

Weimar, 24. December 1800. Ich erwarte Sie und Ihre Arbeit mit großem Verlangen, und wünsche Ihnen Glück, daß Sie diese Besogno noch im alten Jahrhundert abthun konnten. Sie haben nun doch dieses verflossene Jahr sich im dramatischen aller Art... mehr

783. An Goethe, Dezember 1800

Der Herzog hat gegen unsre vorgeschlagene secularische Festlichkeiten ganz neuerdings, wie mir berichtet wird, sein entschiedenes Misfallen zu erkennen gegeben und unter andern dagegen angeführt, daß solche ohne Zuziehung der Theaterdirektion unter... mehr

784. An Schiller, 30. Dezember 1800

Sie erhalten den Tancred, noch feucht vom Buchbinder; haben Sie die Güte ihn mit Aufmerksamkeit durchzulesen und sich ihn gleich auf unserm Theater zu denken. Mögen Sie heute Abend ein gewöhnlich frugales Gastmahl, in der philosophisch-artistis... mehr

785. An Schiller, 29. Januar 1801

Mögen Sie heute Abend, nach der Probe, die doch vor acht Uhr geendigt sein wird, mit uns eine kleine Abendmahlzeit einnehmen, so sollen Sie uns herzlich willkommen sein. Götze kann im Theater auf Ihre Befehle warten und wenn der Fünfte Act angegan... mehr

786. An Schiller, 6. Februar 1801

Ein durchreisender Schauspieler soll heute Abend nach der Probe in einigen Scenen sein Talent zeigen, da man ihm keine Gastrolle zugestehen mag. Wollten Sie wohl diesen Versuch mit ansehen, so schickte ich gegen 6 Uhr meinen Wagen, der alsdann dor... mehr

787. An Goethe, 9. Februar 1801

(Weimar, 9. Febr. 1801.) Ich sage Ihnen schriftlich guten Abend, weil ich eines starken Schnupfens und einer schlecht zugebrachten Nacht wegen übel daran bin und mich zu Hause halten muß. Heute Nacht habe ich gefürchtet krank zu werden, weil ic... mehr

788. An Schiller, 9. Februar 1801

Halten Sie sich ja, daß dieser Sturm vorübergehe; freilich hätte ich gehofft Sie heute Abend in meiner Einsamkeit zu sehen. Arbeiten möcht' und könnte ich wohl, besonders auch Ihnen zur Freude, wenn nicht mein zerrißner Zustand mir fast alle Ho... mehr

789. An Goethe, 11. Februar 1801

(Weimar, 11. Februar 1801.) Ich habe Ihnen von meiner Jungfrau schon so viel einzelnes zerstreutes verrathen, daß ich es fürs beste halte, Sie mit dem Ganzen in der Ordnung bekannt zu machen. Auch brauche ich jetzt einen gewissen Sporn, um mit f... mehr

790. An Schiller, 11. Februar 1801

Ich nehme die Lectüre mit vielem Vergnügen an, um so mehr als ich Sie selbst ersuchen wollte mir wenigstens den Plan von vorn herein zu erzählen. Nur kann ich heute nicht ausfahren, weil Starke heute früh eine etwas schmerzliche, ich hoffe aber d... mehr

791. An Schiller, 20. Februar 1801

Heute Abend um fünf Uhr werde ich Probe von Tancred halten; ich will Ihnen aber nicht zumuthen dabei zu erscheinen. Nach derselben aber, etwa gegen acht Uhr, komm' ich, wenn es Ihnen recht ist, Sie abzuholen zu dem gewöhnlichen frugalen Abendessen.... mehr