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Kategorie: Briefwechsel von Schiller und Goethe

792. An Goethe, undatiert Anfang 1801

Ich zweifle, ob ich mit meinen Depeschen nach Leipzig und nach Berlin, die ich für heut Abend und morgen frühe zu expediren habe, noch zeitig genug fertig werde, um Sie heute noch zu sehen. Es ist jetzt eine fatale Zeit für mich, wo sich diese Ges... mehr

793. An Schiller, 28. Februar 1801

Nehmen Sie es freundlich auf, wenn ich, eingedenk Ihrer gefälligen Theilnahme an den Propyläen, einen Theil eines so eben angekommenen Weintransports zusende. In der Hoffnung daß Sie die übrigen Sorten bei mir versuchen und genießen mögen. W... mehr

794. An Schiller, 7. März 1801

Da es schon spät ist und ich keine Hoffnung mehr habe heute von Ihnen etwas zu hören, so will ich hiermit das Neueste vermelden. Herr Hartmann von Stuttgart ist angekommen; wenn ich ihn und sein Gemälde gesehen habe sollen Sie ein näheres vern... mehr

795. An Goethe, 10. März 1801

Jena, 10. März 1801. In Rücksicht auf die Preisfrage kann ich Ihnen noch nicht viel brauchbares mittheilen. Das Einzige gebe ich Ihnen zu bedenken, ob man die Frage nicht ganz aus dem Gebiet der Geschichte hinweg in das Gebiet der Anthropologie ... mehr

796. An Schiller, 11. März 1801

Meine Hoffnung, daß Sie, in diesen schönen Tagen, recht weit vorgerückt sein würden, benimmt mir Ihr Brief. Vielleicht kommt es auf einmal, wie es mir auch sonst, in ähnlichen Fällen, gegangen ist. Hartmann von Stuttgart ist hier und es thut... mehr

797. An Goethe, 13. März 1801

Jena, 13. März 1801. Die Schilderung die Sie von Hartmann machen läßt mich recht bedauern, daß man ihn in die wilde Welt muß hingehen sehen, ohne sich einer so guten Requisition für das rechte ganz versichern zu können; denn wie nahe man ei... mehr

798. An Schiller, 14. März 1801

Zuvörderst wünsche von Herzen Glück, daß die Arbeit gut von statten geht; ich habe an Faust auch einiges gethan und so rückt man denn immer, obgleich langsam, weiter. Hartmanns Aufenthalt ist vielleicht für uns nützlicher als für denselben... mehr

799. An Goethe, 16. März 1801

Jena den 16. März 1801. Es geht mir hier noch immer ganz ordentlich und mit jedem Tag geschieht etwas. Ich denke, so lange als ich über meinen Garten noch disponiren kann, welches bis Ostern sein wird, noch hier zu bleiben und in dieser Zeit die... mehr

800. An Schiller, 18. März 1801

Obgleich Florentin als ein Erdgeborner auftritt, so ließe sich doch recht gut seine Stammtafel machen, es können durch diese Filiationen noch wunderliche Geschöpfe entstehen. Ich habe ohngefähr hundert Seiten gelesen und conformire mich mit Ih... mehr

801. An Goethe, 20. März 1801

Jena, 20. März 1801. Die mitgetheilten Novitäten folgen hier mit meinem besten Danke zurück. Diese Adrastea ist ein bitterböses Werk, das mir wenig Freude gemacht hat. Der Gedanke an sich war nicht übel, das verflossene Jahrhundert, in etw... mehr