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Kategorie: Briefwechsel von Schiller und Goethe

802. An Schiller, 21. März 1801

Ich vermuthete, daß ich Ihnen durch die Rittergeschichte einiges Vergnügen machen würde, sie ist sehr artig und unterhaltend und dabei ein rechtes Muster von modernem Auffassen und Behandeln älterer Zustände. Mit Hartmann werden wir, ob er gl... mehr

803. An Goethe, 24. März 1801

Ich schreibe Ihnen nur ein paar Zeilen um das Botenmädchen nicht leer abgehen zu lassen; denn eben da ich mich zum Schreiben niedersetze, kommen meine zwei Philosophen ins Zimmer. Vorgestern hatte ich Besuch von meiner Frau mit den Kindern und meine... mehr

804. An Schiller, 25. März 1801

Eben bin ich im Begriff auf acht Tage nach Roßla zu gehen nach deren Verlauf wir uns denn wohl wieder treffen werden, worauf ich mich sehr freue. Wenn Ihr Aufenthalt in Jena nicht ganz so fruchtbar wird wie Sie es hofften, so ist das das gewöhnl... mehr

805. An Goethe, 27. März 1801

Jena, 27. März 1801. Ich werde Jena nun bald verlassen, zwar mit keinen großen Thaten und Werken beladen, aber doch auch nicht ohne alle Frucht; es ist doch immer so viel geschehen als ich in eben so vieler Zeit zu Weimar würde ausgerichtet hab... mehr

806. An Goethe, 3. April 1801

Weimar, 3. April 1801. Am Mittwoch bin ich wieder hier eingetroffen und habe sehr beklagt, Sie nicht zu finden. Möge Ihnen indessen der Aufenthalt auf dem Lande nur recht günstig sein! Ich will während Ihrer Abwesenheit mein Geschäft so weit a... mehr

807. An Schiller, 6. April 1801

Ich wünsche Glück zu Ihrer Zurückkunft nach Weimar und hoffe Sie bald wieder zu sehen, entweder daß Sie mich besuchen, oder daß ich mich auch wieder nach der Stadt verfüge. Mein hiesiger Aufenthalt bekommt mir sehr gut, theils weil ich den g... mehr

808. An Goethe, 15. April 1801

(Weimar, 15. April 1801.) Ich heiße Sie herzlich willkommen in Weimar, und freue mich, nach einer so langen Abwesenheit wieder mit Ihnen vereinigt zu sein. Lassen Sie mich doch wissen, ob Sie heute Abend zu Hause bleiben oder ob ich Sie in der Ko... mehr

809. An Schiller, 15. April 1801

Auch ich freue mich recht sehr wieder in Ihrer Nähe zu sein und besonders an diesem Tage anzukommen der eine solche Epoche macht. Heute Abend um sieben Uhr finden Sie mich zu Hause. Will Niethammer zum Abendessen auch von den Unsern sein, so heiÃ... mehr

810. An Goethe, 18. April 1801

(Weimar, 18, April 1801.) Hier sende ich Ihnen das verlangte Werk, nebst dem Entwurf der Rollenbesetzung. Auf dem Exemplar fürs Theater sind ohngefähr sechs Blätter weniger. Den Nathan will ich heute vornehmen und Ihnen auf den Abend in der ... mehr

811. An Schiller, 20. April 1801

Nehmen Sie mit Dank das Stück wieder. Es ist so brav, gut und schön daß ich ihm nichts zu vergleichen weiß. Lassen Sie uns gegen Abend zusammen spazieren und zusammen bleiben. Morgen geh ich wieder aufs Land. Weimar den 20. April 1801. ... mehr