Weimar, 15. Juny [Freitag] 1804.
Hiebei, werthester Freund, empfangen Sie 2 illuminierte Abdrücke der fertig gewordenen Kupfer, die nicht übel ausgefallen sind.
Wenn Sie die Kosten der Unternehmung, wie sie in beiliegender Nota angeschlagen w...
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Weimar 16. Jun. [Sonnabend] 1804.
[Ich habe] Dir lange kein Lebenszeichen [gegeben], lieber Alter, aber es ist fleißig [an Dich] gedacht worden, und jezt sehe ich Deiner baldigen Zurückkunft mit herzlichem Verlangen entgegen. Dieses Wiedersehen ...
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Weimar den 18. Juny [Montag] 1804.
Hochwohlgebohrner Herr,
Hochzuverehrender Herr Geheimer Rath,
Nach den gütigen Aeuserungen, die Sie mir in Potsdam gethan, nehme ich keinen Anstand, Ihnen meine Wünsche mit der Freimüthigkeit zu entdecken,...
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Weimar 24. Jun. [Sonntag] 1804.
Ich danke Ihnen verbindlichst für die übersandten 39 Carolin, in gleichem die 12 Exemplare des Werks, welche Sie so gütig waren, mir zukommen zu lassen. Der Druck ist sehr gut und das Ganze nimmt sich sehr nett u...
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Weimar 27. Juny [Mittwoch] 1804.
Es freut mich mein werthester Freund, daß Ihnen der Tell Vergnügen machte. Ich hab ihn mit Liebe gearbeitet, und was aus dem Herzen kommt, geht zu Herzen. Die Schwierigkeit war nur, ein Volk und Land zu schildern...
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Weimar 3. Jul. [Dienstag] 1804.
Wir haben bis jezt auf Nachrichten von eurer Ankunft zu Schandau gewartet; da aber noch immer nichts kommt, so schreibe ich unter Deiner gewöhnlichen Adresse nach Dresden, denn vermuthlich werdet Ihr nun bald wiede...
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Weimar den 16. Jul. [Montag] 1804.
Daß ich Ihnen so spät von mir Nachricht gebe, lieber Freund, nachdem wir so vergnügte Stunden in Berlin zusammen gelebt haben, ist nicht aus Nachläßigkeit geschehen. Ich erwartete mit jedem Posttag, Ihnen zu...
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Weimar, 16. Jul. [Montag] 1804.
Ihr freundliches Andenken, mein theurer, verehrter Freund, hat meine Frau und mich höchlich erfreut. Daß Sie mir darin zuvorgekommen sind, und daß ich selbst Ihnen nicht früher für die liebevolle Aufnahme gedan...
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Weimar, 16. Jul. [Montag] 1804.
Die Correctur, die hier zurückfolgt, werthester Freund, erhalte ich erst heute früh, 20 Tage also war sie unterwegs, nach dem Datum Ihres Briefs zu rechnen. Noch nie war ein Brief von Ihnen solange unterwegs, und ...
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Jena den 27. Jul. [Freitag. 1804].
Ich schreibe Ihnen durch Freundes Hand, weil ich von einer starken Kolik bettlägerig wurde, nachdem ich nach Jena gezogen war. Die Krankheit ist im Abnehmen und hat für meine Frau glücklicherweise keine üblen...
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