HomeDie Horen1796 - Stück 6

Kategorie: Die Horen – 1796 – Stück 6

II. Pulver-Verschwörung in England im Jahre 1605, dem dritten der Regierung Jakobs I. [W. F. H. Reinwald]

Über den schrecklichen, verheerenden Ausbrüchen des Factionsgeistes, davon uns jedes Blatt der neusten Geschichte Beyspiele darstellt, weilte ich oft mit trauriger Betrachtung. Waren sie stets nur die Folgen der gewöhnlichen heftigen Leidenschafte... mehr

Innhalt des sechsten Stücks.

I. Benvenuto Cellini. II. Die Zauberin. III. Szenen aus Shakespeare. Der Sturm. IV. Ein Nachtrag zu der Untersuchung über Idealisten und Realisten. V. Das Geständniß. VI. Unbenutztes Wissen. VII. An Cäcilia. VIII. Der neue Orpheus.... mehr

I. Benvenuto Cellini. [Benvenuto Cellini]

Fortsetzung. (1532. 1533.) Nachdem ich dem Papst eine Weile mit verschiedenen kleinen Arbeiten gedient hatte, befahl er mir eine Zeichnung zu einem prächtigen Kelche zu machen, die ich sogleich nebst einem Modell zu Stande brachte. Das letztere wa... mehr

II. Die Zauberin. [Theocritus]

Theokrits zweite Idylle. Bringe mir rasch Buhlzauber, o Thestylis! bringe mir Lorbern! Wind’ um den hölzernen Becher die purpurne Blume des Schafes! Daß ich meinen Geliebten, der hart mich quälet, beschwöre: Der mir schon zwölf Tage, der E... mehr

III. Szenen aus Shakespeare.

Der Sturm. Erster Aufzug. Zweyter Auftritt. Die bezauberte Insel, vor Prospero’s Zelle. Prospero und Miranda treten auf. Miranda. Wenn eure Kunst, mein liebster Vater, so Die wilden Fluten toben hieß, so stillt sie. Der Himmel, scheint ... mehr

IV. Ein Nachtrag zu der Untersuchung über Idealisten und Realisten. [Platon]

Aus Platons Theätetus (S. 113-124. ed. Bip.) Sokrates. So kommen wir, mein Theodorus, von einem Gegenstande der Untersuchung auf den andern, von dem wichtigen auf den minder wichtigen. Theodorus. Wir haben ja Muße genug dazu, Socrates. So... mehr

V. Das Geständniß. [L. G. Kosegarten]

Erstes Lied. Theon an Theano. Ich denk’ an dich, und holde Fantasien, Und rosenfarbe Träume schmeicheln mir. Mein Liebelechzend Herz zerschmilzt in Elegieen, Und jede Fiber tönt von dir. Getragen von dem Fittig der Gedanken, Gehoben vo... mehr

VI. Unbenutztes Wissen. [S. G. Bürde]

Ich weiß gar wohl, die Lieb’ ist eine Quelle, Aus der man Nectar jetzt, jetzt Wermuth trinkt; Ich weiß es, Dichterruhm gleicht einer Welle, Die aufsteigt, braußt und schäumt und wieder sinkt: Doch dieses Wissen, besserst mich? – Mit Nicht... mehr

VII. An Cäcilia. [übersetzt von S. G. Bürde]

(Aus dem Englischen.) Wenn ich deine Zauberstimme höre, Ist's, als stiege zu der lichten Sphäre, Wo der Auserwählten Chor Jubelnd singt, mein Geist empor. O verschleuß, bezaubernde Sirene, diesen schnellen Lichtstrahl reiner Töne, Der v... mehr

.VIII. Der neue Orpheus. [S. G. Bürde]

Heil euch, süsse Harmonien; Euch verdank’ ich nur mein Glück! Chloen saß ich jüngst zur Seite; Doch sie spielte die Zerstreute, Und ihr Blick floh meinen Blick. Schüchtern wagt’ ichs unter Seufzern, Meine Gluth ihr zu gestehn, Wagt... mehr