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Klage der Ceres – Inhaltsangabe und Text der Ballade

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Inhaltsangabe zu »Klage der Ceres«

Ceres schildert im Frühling die wieder erwachte Natur, die sie so schmerzlich an den Verlust ihrer Tochter erinnert (Strophe 1). Vergebens hat Ceres überall nach ihrer Tochter Ausschau gehalten. Hat sie Zeus oder Pluto ihr geraubt, fragt sie sich (Strophe 2)? Ceres fragt sich auch, wie sie sich ihrer Tochter mitteilen kann? Sie selbst vermag nicht zur Unterwelt niederzusteigen. Niemand kehrt von dort zurück, der ihr Nachricht bringen könnte (Strophe 3). Ceres klagt, dass sie nicht wie sterbliche Frauen ihrem Kind in die Unterwelt folgen darf. Daran schließt sich ihre rühmende Bitte an die Götter, sie dorthin zu verstoßen (Strophe 4). Lebhaft denkt sie sich, wie sie zu ihrer Tochter hinkommen kann, welche Freude diese erfüllen würde, wenn sie die Mutter erkennt (Strophe 5). Ceres glaubt, dass ihr Wunsch und ihre Klage vergeblich seien. Die Ordnung der Dinge ändert sich nicht. Zeus kümmert sich nicht um die Unterwelt. Ihre Tochter wird sie nie wieder sehen, denkt sie. Da geschieht das Unmögliche (Strophe 6).

An die bisher in mehrfachen Wendungen erfolgte, bewegte Frage, ob denn keine Verbindung zu ihrer Tochter möglich sei, schließt sich nun der freudige Ausdruck, dass sie eine solche gefunden hat (Strophe 7). Im Herbst will Ceres Samenkörner in die Erde legen. Dies soll der Tochter Zeichen ihrer Liebe werden (Strophe 8). Im Frühling erscheinen ihr aus den Samenkörnern Blumen, die mit den Wurzeln in die Unterwelt dringen (Strophe 9). Sie verkünden Ceres die fortdauernde Liebe der Tochter, die ihnen ihre Grüße anvertraut hat (Strophe 10). Darum will Ceres über die Blumen allen Wohlgeruch und allen Glanz ausgießen, dass sie von ihrem Schmerz und ihrer Freude zeugen (Strophe 11).

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