HomeMusenalmanach 1798

Kategorie: Musenalmanach 1798

Licht und Schatten.

Wenn sich der Aether erhebt, in hoher heiliger Klarheit, Wenn sich ein fliessendes Gold über die Erde ergiesst, Und vor dem stralenden Gott die Schatten leise zerrinnen, Freut dich der blendende Glanz und das allmächtige Licht. Aber bezaubernde... mehr

Terracina

an Louise Fürstin von Dessau und Matthisson. Sey mir nach langem Entbehren gegrüsst o heilige Meerfluth Sey mir im zitternden Strahl bläulichen Aethers gegrüsst! Freyer athm’ ich empor in des Meers unendlicher Fülle, Hier wo am Klippenge... mehr

Macht der Sinne.

Hätt’ ich nimmer Sie gesehn, Ihres Auges sanftes Flehn, Ihre Wangen roth und schön, Hätt’ ich nimmer sie gesehn! Hätt’ ich nimmer ihn gehört, Ihn den Ton, der unbewehrt, Meines Herzens Frieden stöhrt, Hätt’ ich nimmer ihn geh... mehr

Halbe Thorheit.

In einem Winkelchen, ganz eigen Dazu erlesen, ohne Zeugen, Hab’ ich mehr als die halbe Nacht Mit zweien Schönen zugebracht. Hienieden ist kein Glück vollkommen! Wir haben viel gescherzt, gelacht, Der Thorheit Fülle vorgebracht, Und, ach! ... mehr

Das Geheimniss.

Sie konnte mir kein Wörtchen sagen, Zu viele Lauscher waren wach, Den Blick nur durft ich schüchtern fragen, Und wohl verstand ich was er sprach. Leis schleich ich her in deine Stille, Du schön belaubtes Buchenzelt, Verbirg in deiner grünen... mehr

Die Freuden der Gegenwart.

Lasset die Rosenumkränzeten Stunden Bei den ätherischen Schwingen uns fassen, Schnell wie vorüber die Eilenden fliehn. Wenn wir sie lässig entschlüpfen uns lassen, Sind auch auf immer die Holden verschwunden, Welche sich zürnend dem Träge... mehr

Lebewohl.

Lebe wohl, vergiss mein nicht. Schenke mir dein Angedenken, Liebe darfst du mir nicht schenken, Ach! das Schicksal will es nicht! Lebe wohl, vergiss mein nicht, Ewig theuer meinem Herzen Denk ich dein mit süssen Schmerzen, Bis das Aug im To... mehr

Täuschung.

Wohl! hier wird mir doch kühler, mich lagernd am flüchtigen Bächlein. Ist mir im Innern so schwül! Ist doch so drückend die Luft! Wohl! dort glänzen mir schon die Boten der nahen Erquickung, Blitze, dem blauen Gebirg küssend die Last von de... mehr

Der Gang nach dem Eisenhammer.

Ballade. Ein frommer Knecht war Fridolin. Und in der Furcht des Herrn Ergeben der Gebieterin Der Gräfin von Saverne. Sie war so sanft, sie war so gut, Doch auch der Launen Uebermuth Hätt er geeifert zu erfüllen, Mit Freudigkeit, um Go... mehr

Verzeichnis der Gedichte.

A. Mein Traum 19 B. Der Ehemann 18 Liebe und Hofnung 203 Halbe Thorheit 300 Brun. (Friedericke, gebohrne Münter) Lied auf dem Rigiberg gesungen 181 Terracina 294 Conz. Der Adler Jupiters 73 ... mehr