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»Don Carlos, Infant von Spanien« von Friedrich Schiller – Zusammenfassung, Inhaltsangaben

Bewertung:
(Stimmen: 84 Durchschnitt: 3.9)

1. Akt
Don Carlos ist Sohn des spanischen Königs Philipp II. Philipp regierte das Land von 1556 bis 1598. In der Sommerresidenz Aranjuez trifft Don Carlos, der spanische Kronprinz, auf den Marquis von Posa. Posa ist der Jugendfreund des Kronprinzen. Er kommt gerade aus Brüssel. Don Carlos möchte er davon überzeugen, Statthalter in Flandern zu werden. In der Provinz Flandern schwelt ein Konflikt zwischen den protestantischen Niederländern und den katholischen spanischen Besatzern. Don Carlos soll den Konflikt beilegen und den Niederländern mehr Freiheiten erlauben. Posa erinnert Don Carlos an dessen einstige Ideale, einen freien Staat zu schaffen. Doch Don Carlos will davon nichts wissen. Vielmehr berichtet er seinem Freund von seiner unglücklichen Liebe zu Elisabeth von Valois. Diese ist die Frau seines Vaters König Philipp geworden. Zuvor war sie die Geliebte von Don Carlos. Gern möchte er die Königin unter vier Augen unterreden, doch die Hofetikette und der wachsame König lassen dies nicht zu.

Posa arrangiert ein Treffen zwischen der Königin und Don Carlos. Don Carlos gesteht ihr seine Liebe. Sein Werben lehnt die pflichtbewusste Königin jedoch ab. Sie trägt auch Verantwortung für das spanische Volk, einer Aufgabe, der sich Don Carlos ebenfalls widmen solle.

2. Akt

Don Carlos, Charakter aus dem Schiller-Drama Don Carlos, Zeichnung von Arthur von Ramberg, 1859

Don Carlos, Charakter aus dem Schiller-Drama „Don Carlos“, Zeichnung von Arthur von Ramberg, 1859

Nach Madrid zurückgekehrt bittet Don Carlos den König, er möge ihn zum Statthalter von Flandern ernennen. Er versucht sich mit seinem Vater zu versöhnen. Doch Philipp traut seinem Sohn nicht und lehnt sein Gesuch ab. Anstatt soll Herzog von Alba Statthalter von Flandern werden.

Von Prinzessin Eboli erhält Don Carlos einen Liebesbrief. Er irrt sich jedoch über den Absender und glaubt, die Königin hätte das Schreiben verfasst. Er folgt den Anweisungen im Brief und begibt sich in ein Kabinett, in dem er Prinzessin Eboli vorfindet. Sie gesteht Don Carlos ihre Liebe. Aus einem Brief des Königs an die Prinzessin erfährt Don Carlos, dass Philipp sie zu seiner Mätresse gemacht hat. Die Prinzessin soll gezwungen werden, den Grafen von Silva zu heiraten. Don Carlos berührt die Geschichte der Eboli. Er bietet ihr seine Freundschaft an und gesteht ihr, dass er eine andere liebe. Den Brief des Königs nimmt er unter dem Vorwand an sich, dass er ihn der Königin überreichen wolle. Prinzessin Eboli ahnt, wem die Liebe von Don Carlos gilt. Die Eifersucht packt sie. An Don Carlos will sie sich rächen, ebenso an der Königin ebenso.

Herzog von Alba und Pater Domingo verbünden sich gegen Don Carlos. Prinzessin Eboli überzeugen sie, sie solle Don Carlos an den König verraten und diesem Carlos‘ Liebe zu seiner Frau offenbaren. Der Königin soll sie das belastende Schreiben entwenden. Don Carlos erzählt seinem Freund Posa von sein Treffen mit der Prinzessin. Dieser hält Carlos davon ab, den Brief des Königs an die Königin weiterzugeben.

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