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»Don Carlos, Infant von Spanien« von Friedrich Schiller – Zusammenfassung, Inhaltsangaben

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3. Akt

Herzog von Alba offenbart den König das Treffen zwischen Don Carlos und der Königin. Pater Domingo hätte ihm von einer Beichte der Eboli berichtet. Die kleine Tochter der Königin sei nicht das leibliche Kind des Königs. Damit lädt er den Zorn des Königs auf sich. König Philipp will sich an Don Carlos und an der Königin rächen. Beide sollen getötet werden. Der König sehnt sich indes nach einem echten Freund. Daher möchte er den weltgewandten Marquis von Posa in seine Dienste nehmen.

Alba, Charakter aus dem Schiller-Drama Don Carlos, Zeichnung von Arthur von Ramberg, 1859

Alba, Charakter aus dem Schiller-Drama „Don Carlos“, Zeichnung von Arthur von Ramberg, 1859

Doch Posa weist diesen Antrag des Königs vorerst ab. Posa spricht begeistert über Menschlichkeit. Er appelliert, Spanien mehr Freiheit zu geben. Beeindruckt von seiner Rede ernennt König Philipp ihn zum Minister und macht ihn zu seinem engsten Berater. Den Marquis bittet er, er solle die wahren Verhältnisse zwischen Don Carlos und der Königin herausfinden. Posa geht zum Schein darauf ein.

4. Akt

Sogleich sucht Posa Königin Elisabeth auf. Sie solle Don Carlos dazu überreden, sich gegen König Philipp aufzulehnen. Und er soll sich heimlich nach Brüssel begeben, um dort die protestantischen Niederländer von der spanischen Knechtschaft zu befreien. Dem entsprechend stellt sie einen Brief aus, den Posa Don Carlos übergeben soll. Von Don Carlos erbittet sich Posa dessen Brieftasche. Die Königin indes entdeckt den Diebstahl ihrer Briefe. Sie glaubt, dass der König dahintersteckt.

Marquis Posa, Charakter aus dem Schiller-Drama Don Carlos, Zeichnung von Arthur von Ramberg, 1859

Marquis Posa, Charakter aus dem Schiller-Drama „Don Carlos“, Zeichnung von Arthur von Ramberg, 1859

Es kommt zur Auseinandersetzung. Posa überreicht dem König die Brieftasche von Don Carlos. Darin entdeckt er jedoch auch den Brief, den Eboli an Don Carlos geschrieben hatte. Posa soll Don Carlos verhaften. Graf Lerma eilt voraus und berichtet Carlos davon. Don Carlos sucht Prinzessin Eboli auf, die er immer noch als seine vertraute Freundin ansieht. Bei Eboli lässt Posa seinen Freund gefangen nehmen. Die Prinzessin gesteht der Königin, dass sie die Briefe gestohlen hätte. Marquis von Posa muss feststellen, dass sein Plan gescheitert ist. Er ändert den Plan und bittet die Königin, sie möge ihren Sohn an seine alten Ideale appellieren.

5. Akt

Im Gefängnis wird Don Carlos von seinem Freund Posa besucht. Dieser setzt ihn ins Licht, was die falschen Briefe angeht, die an den König zugespielt wurden. Herzog von Alba kommt ins Gefängnis und will Don Carlos freilassen. Doch Carlos weist ihn zurück. König Philipp solle ihn persönlich rehabilitieren. Posa offenbart Carlos ebenso den Verrat der Prinzessin Eboli. Er hat einen neuen Plan ersonnen und will sich für seinen Freund opfern. Kurz darauf fällt ein Schuss und Posa fällt tödlich getroffen.

Philipp II., Charakter aus dem Schiller-Drama Don Carlos, Zeichnung von Arthur von Ramberg, 1859

Philipp II., Charakter aus dem Schiller-Drama „Don Carlos“, Zeichnung von Arthur von Ramberg, 1859

König Philipp ist enttäuscht über den Verrat des Marquis. Er kommt ins Gefängnis und lässt seinen Sohn frei. Don Carlos wirft ihm den Mord an seinen Freund Posa vor. In der Stadt ist es zu Tumulten gekommen, weil das Volk die Freiheit von Don Carlos fordert. Ein Offizier der Leibwache des Königs berichtet davon. Lerma überredet Don Carlos, nach Brüssel zu fliehen. Der Großinquisitor hält König Philipp für schwach und fordert das Opfer von Carlos. Als sich Don Carlos als Geist seines Großvaters verkleidet in das Zimmer der Königin begibt, liefert ihn der König an den Großinquisitor aus.

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