Stuttgardt den 13. [Sonntag] April 94.
Ein Rückfall in meine alten Unpäßlichkeit hat meine Antwort auf Dero werthes Schreiben verzögert, weßwegen ich mich zu entschuldigen bitte.
Daß Sie Ihre Entschließung, wegen Dedication des Kupfersti...
mehr
Jena, den 26. May [Montag] 94.
Innliegender Brief, lieber Freund, ist bey mir an Sie abgegeben worden. Möchte er Sie noch in Nürnberg treffen! Wir sind hier glücklich angekommen, und ich sehe nun einer ruhigen Existenz im Schooß einer philosop...
mehr
Jena 26. Mai [Montag] 1794.
Für gütige Uebersendung der 6 Abdrücke meines Portraits sage ich Ihnen den verbindlichsten Dank. Die Arbeit ist vortreflich ausgefallen, der Stich voll Kraft und doch dabey voll Anmuth und Flüssigkeit. Auch finden e...
mehr
Jena den 12. Jun. [Donnerstag] 94.
Ich hatte mir bey meiner Rückreise aus Schwaben vorbehalten, ew. Wohlgebohren in Heilbronn meine Hochachtung in Person zu bezeugen, aber die Eilfertigkeit mit der ich reis’te, hat dieses rückgängig gemacht. ...
mehr
Jena, d. 16. Jun. [Montag] 94.
Ich erhalte vor einigen Tagen erst aus den Händen des Herrn Hofrath Schütz ein Schreiben von Ew. Hochwohlgebohren, welches vom 17. Februar datiert ist. Ohne Zweifel ist es aus Vergeßlichkeit geschehen, daß mir da...
mehr
Ich schäme mich in der That, meine vortreffliche Freundin, Ihnen für die Mühe, die Sie mit unsern Porträts gehabt, und für die Zeit, die Sie dabei verloren, die geringe Belohnung anzubieten, die in meinen Kräften steht. Seyen Sie indessen nachs...
mehr
Jena, den 25 August [Montag] 1794.
Gestern, mein hochgeschätzter Freund, habe ich die Recension Ihrer Gedichte den Herren Redaktoren der Literatur-Zeitung eingehändigt, und die Versprechung erhalten, daß solche unverzüglich abgedruckt werden s...
mehr
Jena, den 8. Sept. [Montag] 94.
Ich kann den Professor Paulus nicht durch Nürnberg reisen lassen, ohne Sie, mein theurer Freund, mit ein paar Zeilen zu begrüßen. Man sagte mir kürzlich, daß Sie noch da wären, und ich wünsche es von Herzen, ...
mehr
Jena, 30. Sept. [Dienstag] 1794.
Gern, mein verehrter und lieber Freund, hätte ich Ihnen den Innhalt dieses Billetts mündlich eröfnet, aber das schlimme Wetter erlaubt mir nicht, auszugehen, und also will ich mich meines Anliegens schriftlich e...
mehr
Jena, den 1. October [Mittwoch] 1794.
Die freundschaftlichen Gesinnungen, die in Ihrem Briefe athmen, und die wahre Sprache des Herzens, die in demselben nicht zu verkennen ist, haben mich höchlich erfreut, und von ganzen Herzen stimme ich in den...
mehr
Da krabbeln sie nun wie die Ratten auf die Keule des Herkules, und studieren sich das Mark aus dem Schädel, was das für ein Ding sei, das er in seinen Hoden geführt hat?