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Kategorie: Fiesco – Figuren

Charakterisierung des Fiesco aus Schillers »Die Verschwörung des Fiesco zu Genua«

Von der Natur mit körperlichen und geistigen Vorzügen verschwenderisch ausgestattet, auf der Grenze zwischen dem Jünglings- und dem Mannesalter stehend, mit stolzen Entwürfen der Zukunft zugewendet, schwebt ihm das Ideal eines mit Weltklugheit au... mehr

Charakterisierung des Verrina aus Schillers »Die Verschwörung des Fiesco zu Genua«

Fiesco gegenüber steht Verrina, der Graukopf mit stürmenden Jugendideen. Verrina ist eine echt markige Gestalt aus den letzten Zeiten der römischen Republik, wie sie Schiller aus seinem Plutarch vorschweben mochte. Freilich nimmt sich diese antike... mehr

Charakterisierung des Gianettino aus Schillers »Die Verschwörung des Fiesco zu Genua«

Neben ihm steht Gianettino, den Schiller absichtlich schwärzer gezeichnet hat als sein geschichtliches Urbild. Durch die Güte seines Oheims aus der Dunkelheit einer niederen Sphäre hervorgezogen, blickt die frühere Rohheit unter der Hülle des Ed... mehr

Charakterisierung von Andreas Doria aus Schillers »Die Verschwörung des Fiesco zu Genua«

An der Spitze des Freistaates Genua steht der greise Andreas Doria. Im Widerspruch mit der Geschichte verlieh ihm Schiller das Amt des Dogen, um seinen bedeutenden Einfluss zur Anschauung zu bringen. Obwohl von würdiger Denkweise, denn er ehrt die G... mehr

Charakterisierung von Bourgognino, Sacco und Calcagno aus Schiller »Die Verschwörung des Fiesco zu Genua«

Den beiden Haupthelden der Verschwörung – Fiesco und Verrina – zur Seite steht zunächst Scipio Bourgognino, ein Jüngling von zwanzig Jahren, der für die Ehre der einst von ihm geliebten Leonore entschlossen zu Werke geht. Seine gegenwärtige ... mehr

Charakterisierung von Muley Hassan, der Mohr aus Schillers »Die Verschwörung des Fiesco zu Genua«

Der eigentliche Intrigant des Stückes ist Muley Hassan, der „confiscirte Mohrenkopf“. Ursprünglich ist er ein Werkzeug Gianettinos, der ihm zu seinem eigenen Verderben vertraut. Er ist ein reines Weltkind, dem das Gold sein Gott und der frische... mehr

Charakterisierung der Leonore aus Schillers »Die Verschwörung des Fiesco zu Genua«

Leonore, die die Geschichte als ein echt weibliches Wesen von fein gebildetem Geiste schildert, ist bei Schiller eine vorwiegend sentimentale Gestalt. Sie ist  ergeben genug, ihren eigenen Stolz anzuklagen, der sie ihre Blicke zum genialen Fiesco er... mehr

Charakterisierung der Julia Imperiali aus Schillers »Die Verschwörung des Fiesco zu Genua«

Julia Imperiali ist die Vertreterin der geschichtlichen Perreta, der Schwester Gianettinos, die Fiesco mit dem Bruder seiner Gemahlin verlobt. Schiller, dem ein solches Verwandtschaftsverhältnis für die Entwicklung seines Dramas störend gewesen w... mehr

Charakterisierung der Bertha aus Schillers »Die Verschwörung des Fiesco zu Genua«

Das jungfräuliche Element, gewissermaßen das Symbol des noch ungeschädigten Freistaates, ist Bertha. Aber wie dieser schon einen gefährlichen Stoß erlitten hat, so hat auch sie bereits bei ihrem ersten Auftreten ein unglückliches Verhängnis ha... mehr