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»Maria Stuart« von Friedrich Schiller – Zusammenfassung und Inhaltsangaben zum Drama

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Inhaltsangabe nach Akten

 1. Akt

In Schloss Fotheringhay, in dem Maria Stuart inhaftiert wurde, dringt Paulet in das Zimmer der Gefangenen ein. Er möchte ihren Schmuck und Briefe beschlagnahmen. Damit könnte sie Verschwörer gegen Elisabeth unterstützen. Von Maria Stuart geht die Gefahr eines Bürgerkriegs aus. Doch Hanna Kennedy verwehrt sich dagegen. Maria übergibt Paulets ein Schreiben an Königin Elisabeth. Sie bittet darin um ein persönliches Gespräch mit Elisabeth. Sie bittet auch um kirchlichen Beistand und möchte ihr Testament aufgeben. Sie ist in Erwartung der Hinrichtung.

Mortimer, Charakter aus dem Schiller-Drama Maria Stuart, Zeichnung von Friedrich Precht, 1859

Mortimer, Charakter aus dem Schiller-Drama Maria Stuart, Zeichnung von Friedrich Precht, 1859

Mortimer tritt auf, der Maria zunächst keine Beachtung schenkt. Er geht mit Paulets wieder ab. Kennedy gegenüber erinnert Maria an die Ermordung ihres Mannes. Maria hatte daran mitgewirkt. Mortimer erscheint erneut und schickt Kennedy fort. Mortimer gesteht der Stuart, er sei nunmehr Katholik. Er bringt ihr auch die Nachricht, dass sie vor Gericht schuldig gesprochen wurde, die Vollstreckung des Urteils aber noch ausgesetzt wurde. Maria will nicht wahrhaben, dass Elisabeth ihr Königtum so besudeln könnte. Mortimer versucht sie zur Flucht zu überreden, doch Maria verweist ihn an Graf Leicester.

Burleigh erscheint, um den Richterspruch zu verkünden. Maria erkennt das Gericht nicht an. Ausschließlich der Machtwille Elisabeths führt zu Marias Verurteilung. Burleigh verteidigt das Urteil, glaubt aber, dass die Ausführung Elisabeth schaden werde. Er ersucht Paulets, Maria zu vergiften, was dieser ablehnt.

2. Akt

Im Palast zu Westminster unterhalten sich Lords über die Heiratspläne Elisabeths, die sich mit dem französischen Thronfolger vermählen möchte. Französische Gesandte erbitten von der Königin die Zusage zur Vermählung. Diese lässt sie zappeln, gibt ihnen aber letztlich einen Ring mit auf den Weg. Das Gesuch der Gesandten um die Freilassung von Maria Stuart lehnt Elisabeth ab.

Die Berater der Königin treten auf. Burleigh empfahl ihr die Hinrichtung der Stuart zu veranlassen. Talbot drängt sie zu Gnade und Leicester warnt davor, aus Maria eine Märtyrerin zu machen. Eine Entscheidung kann Elisabeth nicht treffen. Mortimer berichtet der Königin von seiner Reise und Paulets übergibt der Königin den Brief der Stuart. Elisabeth ist gerührt. Burleigh rät von einem Treffen ab, doch Leicester und Talbot raten ihr zu. Mit Mortimer allein schildert Elisabeth nochmals das Problem, das mit dem Tod Marias einhergehen würde. Sie bittet Mortimer, die Stuart zu töten. Mortimer sagt zu und erklärt sich in einem Monolog: Maria möchte er befreien. Den Auftrag zum Mord hat er nur zum Schein angenommen.

Leicester gesteht Mortimer seine Liebe für Maria. Die arrangierte Ehe mit dem französischen König missfällt Leicester. Mortimer offenbart seine Pläne zur Befreiung der Stuart, doch Leicester zieht sich zurück, er will eine diplomatische Lösung, keine Gewalt. Bei Elisabeth zeigt Leicester seinen Verdruss über die Hochzeit mit Frankreich. Leicester bringt die Königin dazu, sich mit Maria zu treffen. Auf einer Jagd soll es ein zufälliges Treffen geben.

3. Akt

Maria genießt im Park einen unerwarteten Freigang. Paulets eröffnet ihr, sie werde Elisabeth treffen. Der vorausgeeilte Talbot ermahnt die Stuart, sich unterwürfig zu geben. Beim Treffen versucht sie diesem Ratschlag zu berücksichtigen und verhält sich der aufbrausenden Elisabeth gegenüber zurückhaltend. Als Elisabeth zu aufbrausend wird, kommt es zum Streit. Maria wirft Elisabeth vor, sie habe ihr Königtum unrechtmäßig erworben, und gewinnt in der Auseinandersetzung immer mehr die Oberhand. Maria entlarvt das unmoralische und erbarmungslose Tun von Elisabeth. Schließlich kommt es zu Beleidigungen. So ist das Schicksal der Stuart besiegelt.

Mortimer gesteht Maria seine Liebe. Er erörtert seinen Befreiungsplan, sein Onkel soll ermordet werden. Die Stuart zeigt sich entsetzt und lehnt ab. Bewaffnete drängen in den Garten und Paulets berichtet von einem Mordanschlag auf Elisabeth. Mortimer wird darüber informiert. Er will aber nicht fliehen.

Dieser Beitrag besteht aus 4 Seiten:

Kommentare

  1. Im 4. Akt, 2. Abschnitt, Zeile 9 und 10 steht ja, dass das Volk die Hinrichtung der Stuart unterstützt, weshalb also macht sich Elisabeth noch derartige Sorgen um ihr Ansehen?

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