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»Maria Stuart« von Friedrich Schiller – Zusammenfassung und Inhaltsangaben zum Drama

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4. Akt

Ein französischer Abgesandter erscheint in Westminster, um sich nach Elisabeths Gesundheit zu erkundigen. Ein „Franke“ soll für den Anschlag verantwortlich sein. Burleigh bricht die diplomatischen Beziehungen zu Frankreich ab und weist den Gesandten aus.  Burleigh und Leicester geraten aneinander. Leicester wirft Burleigh die desaströse Angelegenheit mit den Franzosen vor. Burleigh beschuldigt Leicester wegen des falschen Spiels mit Elisabeth. Leicester, allein, erkennt, dass er aufgeflogen ist. Mortimer informiert ihn, dass ein Brief der Stuart an ihn gefunden worden sei, der sich nun in den Händen von Burleigh befindet. Mortimer will Leicester zu einem Rettungsversuch überreden, doch Leicester rettet sich selbst und liefert Mortimer der Wache aus. Mortimer begeht Selbstmord.

Burleigh zeigt der Königin in ihrem Zimmer den Brief der Stuart an Leicester. Sie befiehlt die Hinrichtung. Leicester soll in den Tower geworfen werden. Doch Leicester weist alle Vorwürfe von sich. Sich selbst stellt er als Retter der englischen Königin dar. Vor der Königin kann er sich herausreden. Er stimmt nun selbst für die Ermordung Marias. Elisabeth gibt ihm hierzu den Auftrag. Das Volk drängt Elisabeth weiterhin zur Hinrichtung der Stuart, doch die Königin bangt immer noch um ihr Ansehen. Auch Talbot rät weiterhin ab, während Burleigh weiterhin zur Vollstreckung drängt.

Elisabeth verfällt in Selbstmitleid. Maria Stuart sei die Quelle allen Übels. Letztlich unterschreibt sie voller Hass auf die Stuart das Todesurteil. Sie übergibt es Davidson, ihrem Staatssekretär. Er solle nach eigenem Dünken damit verfahren. Sie versucht die Verantwortung auf ihn abzuwälzen. Während Davidson zögert, reißt Burleigh ihm das Urteil aus den Händen.

5. Akt

Während sich die Bediensteten über die Verfassung der Stuart unterhalten und Vorbereitungen zur Hinrichtung unternommen werden, nimmt Maria im Gefängnis Abschied von ihren Dienern. Sie erzählt Melvin von ihrer Glaubensnot. Sie beichtet ihm ihren Hass auf Elisabeth, verzeiht ihr aber. Ihre Gefühle zu Leicester bereut sie. Auch ihm vergibt die Stuart. Auch die Mitschuld an der Ermordung ihres Mannes gesteht sie reumütig. Für Melvin ist sie dennoch eine Verschwörerin und Mörderin. Maria streitet dies ab. Ihre Schreiber hatten ihre diktierten Briefe gefälscht, bezeugt sie. Gegenüber Burleigh und Leicester nennt sie ihre letzten Wünsche. Von Burleigh erstreitet sie, dass Kennedy sie auf das Schafott begleiten darf. Leicester wirft Maria ohne Anklage vor, ihre Liebe verraten zu haben und verabschiedet sich von ihm. Allein gesteht er sich seine Frevel ein. Maria geht gefasst und mit sich selbst im Reinen in den Tod.

Elisabeth erwartet die Nachricht über die Hinrichtung der Stuart. Talbot berichtet, dass er im Tower von der Falschaussage von Marias Diener Kurl erfahren habe. Elisabeth ordnet daraufhin eine neue Untersuchung an. Elisabeth lässt Davison in den Tower werfen und verbannt Burleigh. Weder dem einen noch dem anderen hatte sie befohlen, das Urteil weiterzuleiten. Talbot macht sie zum persönlichen Berater. Der allerdings lehnt ab. Leicester ist nach Frankreich abgereist.

Dieser Beitrag besteht aus 4 Seiten:

Kommentare

  1. Im 4. Akt, 2. Abschnitt, Zeile 9 und 10 steht ja, dass das Volk die Hinrichtung der Stuart unterstützt, weshalb also macht sich Elisabeth noch derartige Sorgen um ihr Ansehen?

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