Dresden den 12. 8br Sonntag 86.
Aus einem Briefe, den ich heute von meinem Freund Beck1 erhalten, erfahre ich daß er mir in Ausführung eines Wunsches zuvorgekommen ist, mit dem ich mich schon so lange getragen habe. Lange schon, ich gestehe es I...
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Dresden den 18 Dec. [Montag] 86.
Ich habe die Antwort auf Ihren ersten Brief biß jezt aufschieben müssen, weil ich mich über eine Reise nach Hamburg nicht entscheiden konnte, ohne mit gewißen Personen darüber zu conferieren, welche den nächs...
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Dresden den 5 April [Donnerstag] 87.
Dank für Ihr freundschaftliches Andenken lieber Großmann. Sie wollen wißen wie ich mit meinem Schiksal zufrieden bin, aber sie laßen mich nur errathen wie Sie es mit dem ihrigen sind. Wir werden wunderbar a...
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Dresden d. 17 April [Dienstag 1787].
Um doch etwas von euren Zeitungen zu hören will ich den Anfang machen und schreiben. Lassen Sie mich wissen liebe Doctorin wie es Ihnen geht, in Leipzig gefällt und was Sie sonst merkwürdiges für mich haben...
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Dresden d. 1 Juni [Freitag] 1787.
Als wir uns hier von einander trennten, ist mir von einem Mädchen, das Sie gesehen haben, der Kopf so warm geworden, daß ich Ihre Adresse in Berlin darüber vergessen habe. Wir sind ja allzumal arme Sünder, und...
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Dresden 13 Juny [Mittwoch] 87.
Endlich erhalten Sie im Junius was Ihnen auf den Januar zugedacht war. Diese erste Probe meines Worthaltens, liebster Schröder, wird Sie für alle folgenden Fälle witzigen – aber thun Sie mir nicht zu viel. Die U...
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Dresden, d. 4. Juliy [Mittwoch] 87.
Ihren letzten Brief habe ich mit dem Einschluß von 21 Louis empfangen und bezeuge Ihnen hier meinen ergebensten Dank für dieses Zeichen Ihrer Zufriedenheit mit meinem Stücke und für diese freundschaftliche B...
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Dresden, d. 20. Jul. [Freitag] 87.
Mir thut es leid lieber Großmann daß Sie für jezt von meinem Karlos keinen Gebrauch machen können. Sehr gerne hätte ich mein Stück auf Ihrer Bühne gesehen und der glückliche Erfolg wäre mir doppelt angen...
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Weimar d. 29. Aug. [Mittwoch] 87.
Noch einmal recht schönen Dank liebster Freund für die sechs angenehmen Tage, die mir in Jena durch Sie und Ihre liebe Frau bescheert worden sind, und die mir unvergeßlich seyn werden. Noch ist mein Herz bei Ih...
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Weimar d. 25. Sept. [Dienstag] 1787.
Meine jetzigen Verbindungen in Weimar lassen es jezt nicht zu, daß ich diese Stadt verlasse, ich muß also die Reise zu Ihnen noch länger verschieben. Aber ungeduldig erwarte ich Nachrichten von Ihnen, wie di...
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