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»Die Verschwörung des Fiesco zu Genua« von Friedrich Schiller – Zusammenfassung und Inhaltsangaben

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(Stimmen: 80 Durchschnitt: 4)

Detaillierte Zusammenfassung der Handlung – Inhaltsangabe nach Akten

1. Akt

Beim Ball in Fiescos Palais erinnert sich Leonore an den Beginn ihrer Liebe. Sie wünscht sich, dass ihr Gemahl Fiesco die Stadt von den Dorias befreit. Sie fürchtet auch, Fiesco liebe Julia, die Schwester des tyrannischen Dogen-Sohnes Gianettino Doria. Der betrunkene Gianettino engagiert den Mohren Muley Hassan für einen Mord an Fiesco. Kalkagno und Sacco wollen sich aus egoistischen Gründen an einer Verschwörung beteiligen. Fiesco umwirbt die Schwester Gianettions.

Verschwörung des Fiesco – 1. Akt, 5. Szene: Der Mohr Murley Hassan nimmt den Auftrag an, Fiesco zu ermorden.

Verschwörung des Fiesco – 1. Akt, 5. Szene: Der Mohr Murley Hassan nimmt den Auftrag an, Fiesco zu ermorden.

Im Saal lässt sich der betrunkene Gianettino zu Bertha führen, die Tochter Verrinas. Die Feinde Gianettino und Fiesco begegnen sich. Sie bemühen sich um höfische Etikette. Verrina, Kalkagno und Sacco wollen Fiesco für die republikanische Verschwörung werben. Doch Fiesco lässt sie im Dunklen tappen. Bourgognino will sich mit Fiesco wegen der leidenden Leonore duellieren. Fiesco lehnt ab und bittet Bourgognino, über sein Handeln gründlich nachzudenken. Fiesco vereitelt den Mordanschlag des Mohren und nimmt den Mohren in seine Dienste.

In einem Zimmer berichtet Bertha ihrem Vater Verrina von der Vergewaltigung durch Gianettino. Verrina will sie töten, besinnt sich aber. Die Schändung seiner Tochter wird ihm weiterer Antrieb zur Verschwörung. Bourgognino tritt auf und möchte um Berthas Hand anhalten. Er, Sacco und Kalkagno werden von Verrina auf die Verschwörung eingeschworen. Fiesco wird durch ein Bild vom Sturz des Appius Klaudius geprüft, ob er ein Anhänger der republikanischen Idee ist.

2. Akt

Verschwörung des Fiesco – 2. Akt, 2. Szene: Leonore und Julia geraten in ein heftiges Wortgefecht.

Verschwörung des Fiesco – 2. Akt, 2. Szene: Leonore und Julia geraten in ein heftiges Wortgefecht.

Leonore hängt im Vorzimmer von Fiescos Palais ein Bild Julias an Fiescos Hals. Julia und Leonore geraten in ein heftiges Wortgefecht, aus dem Leonore als Gewinnerin hervorgeht. Kalkagno umwirbt Leonore, doch diese weist ihn ab. Der Mohr berichtet, dass man Fiescos Untätigkeit gegenüber den Dorias für eine List halte. In die Wahl des Prokurators erscheinen aufgeregt nacheinander drei Senatoren sowie Handwerker. Gianettino hatte eingegriffen. Mit einer Tierfabel bereitet sich Fiesco auf die Rebellion vor. Fiesco will die Wut des Volkes weiter näher und schleppt mit dem Einverständnis des Mohren diesen auf die Straße, um ihn als Attentäter im Dienst des Gianettino zu erkennen. In seinen politischen Aktivitäten sieht Leonore sich bestätigt, dass Fiesco sie nicht liebt.

Verschwörung des Fiesco – 2. Akt, 17. Szene: Die Verschwörung wurde von Fiesco gut vorbereitet.

Verschwörung des Fiesco – 2. Akt, 17. Szene: Die Verschwörung wurde von Fiesco gut vorbereitet.

Im Palast des Dogen will Gianettino dem Aufruhr des Volkes zusehen. Sein Vater Andreas Doria vergibt ihm wegen seines törichten Mordversuchs an Fiesco. Als Gegenreaktion auf den Aufruhr will Gianettino bei der Dogenwahl zwölf Senatoren töten lassen.

Fiesco ist Gianettino jedoch einen Schritt voraus. 2000 Mann wird er morgen in die Stadt schleusen. In einem Monolog bewundert Fiesco die eigene Intrige. Vor einem Gemälde des Romano offenbart Fiesco den Verschwörern seine Pläne, die vor ihm niederknien. Nur Verrina bleibt nachdenklich stehen. In einem weiteren Monolog entscheidet sich der wankelmütige Fiesco für die Republik.

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