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Briefe an Wilhelm Reinwald

Wilhelm Reinwald (1737–1815) war ein deutscher Bibliothekar und Sprachwissenschaftler. Er war eng mit Friedrich Schiller befreundet und heiratete später dessen Schwester Elisabetha Christophine Friederike.

Der Bibliothekar und Sprachwissenschaftler Wilhelm Friedrich Hermann Reinwald war eng mit Schiller befreundet. Er wurde am 11. August 1737 in Wasungen geboren und starb am 6. August in Meiningen. Dort war er von Herzog Karl mit der Ordnung der herzoglichen Kunst- und Literaturschätze betraut worden. Diese Tätigkeit übte er über 40 Jahre in Meiningen aus.

1782 traf Reinwald erstmals auf Schiller. Bei seinem Aufenthalt in Bauerbach war Reinwald ein unentbehrlicher Freund. Auf die Lebensführung und Gedankenwelt Schiller hatte Reinwald durchaus Einfluss. Schiller fand Anregungen für seine historischen Studien und umriss erstmals Don Carlos. Hierzu bekam er von Reinwald Bücher an die Hand.

Auf einer Reise zu Schillers Eltern lernte Reinwald Christophine kennen, die älteste Schwester Schillers. Am 22. Juni 1786 heiratete das Paar. Reinwald übte sich ebenfalls als Dichter und veröffentlichte unter anderem in Schillers Thaila 1787 und Schillers Musen-Almanach 1796.

Die Briefe in chronologischer Reihenfolge